Pilgerreise nach Russland

Zum freien Austausch der Yogis untereinander über beliebige Sachverhalte

Sa. 21. Juni

Beitragvon kashiraja am Mi 25.06.2014 16:21

Die beiden Russland-Reiseberichte 2014 und 2015 wurden inzwischen überarbeitet, ergänzt und als eBook in verschiedenen Formaten mit dem Titel "Russland heute - zwei (spirituelle) Reiseberichte" herausgegeben. Darin findet man auch Verlinkungen zu rund 500 Fotos in Web-Alben. Zu beziehen u.a. bei http://www.fyue.de/shop


Um 10:00 Uhr die Lehreinheit des Meisters. Es ist wie eine lange Predigt. Mir wird nicht klar, wo er hinaus will. Doch die Energie ist sehr gut. Allerdings nicke ich manchmal ein, weil ich im Auto eine Ameiseninvasion hatte und mein Schlaf recht unruhig war.
Bei Shibendu waren 4 Lehreinheiten am Tag nur manchmal zu viel. Hier reicht mir eine Lehreinheit völlig. Ziemlich trocken alles, Shibendu hat auf der Bühne alle Register der menschlichen Gefühlsansprache gezogen und schöne Geschichten erzählt. Hier trockene Theorie, die Anfängerniveau hat und mich nicht interessiert. Für Leute, die bisher nur die „rechtgläubige Kirche“ kannten ist das aber wahrscheinlich alles eine Offenbarung …

Danach helfe ich in der Küche mit. Interessante Leute. Massen von Fleisch und es wird Wein getrunken … Das scheint mir mit dem spirituellen Niveau hier in Russland im Einklang …. Doch das wird sich entwickeln ....

Um 5 wieder Tanz, nun im großen Zelt. Davor Vorstellung der Projekte die vom Shan Chung-Institut (das Retreatzentrum) geplant sind. Das soll noch ziemlich ausgebaut werden. Bis 2016 soll eine Klinik für tibetische Medizin mit Massage-Angeboten etc. entstehen. Sie haben auch einen sehr produktiven Verlag, sieht alles ein bisschen aus wie Klein-Yoga-Vidya.
Und die Russen hier demonstrieren zumindest ein großes Potential an Weltoffenheit

Bald nach 5 beginnt es zu regnen und hört nicht mehr auf …

Am Abend wie gestern das Schzot-Ritual, das das Ego zerstören soll. Schaden wird das wohl nicht, doch ich kann mich des Eindrucks einer tiefmittelalterlichen Tradition nicht erwehren …
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So, 22.Juni Letzer Tag im Kunsangar North

Beitragvon kashiraja am Mi 25.06.2014 16:35

Da mein Auto nun in hohem Gras steht, haben die Ameisen wohl ein paar Löcher gefunden und da eine Schnellstraße durchgelegt. Am Morgen wimmelt es von Ameisen, noch viel mehr als gestern. Doch ich habe mich daran gewöhnt, dass ständig ein paar an mir herumturnen …

Heute nehme ich mir frei, um das Ganze noch etwas friedlich ausklingen zu lassen.

Lange Meditation und gleich in den Lehrvortrag um 10:00 Uhr. Der Meister spricht die verschiedenen buddhistischen Traditionen an. Da kenne ich mich nicht aus und verstehe nicht viel. Doch ich nehme alle Vorträge auf und werde sie vielleicht mal nachhören …

Danach weiter Meditation bis um 2 Uhr und mehr oder weniger gewaltsamer Abbruch durch Wirbelsäulen-Bastrika. (was, wie es sich die Tage danach herausstellt, zu ziemlichen Inkrustationen führt).

2 Uhr: Einführung in die Gana-Puja. Das erscheint mir ziemlich kompliziert. Da ist Kriya-Yoga ein Kinderspiel dagegen …

4 Uhr Kurze Gana-Punja. Ganz anderes als eine hinduistische Puja. Es werden viele Mantren rezitiert und dazu Gesten gemacht. Am Ende gibt es was zu Essen (Fleisch inklusive) und ein bisschen Wein zu trinken (wie am Dienstag so um die 0,03 Liter. Da ich noch beim Auto war und der Meister wie üblich ein paar Minuten früher anfängt, schaue ich vom Rande nur zu …

5 wieder Tanzen: Es sind immer die gleichen Tänze und wenn man regelmäßig mitmacht, lernt man das auch schön langsam.

Um 20:00 Uhr wird im Kugelzelt das Spiel Russland – Belgien gezeigt, Der Meister und hauptsächlich Männer schauen zu. Ich bleibe noch die 1. Halbzeit.

21:00 Uhr Abfahrt; Die Strategie für die Heimreise ist folgende: Wann immer möglich mit Motor und Handbremse bremsen und die Vorderbremsen für die Fälle aufsparen, wenn sie wirklich gebraucht werden.
Für die 50 km zur Ringautobahn um Moskau herum (das soll die einzige Autobahn im Land sein, d.h. wo man dank Brücken in einem Verkehrsfluss bleibt; Straßenbrücken sind in Russland außerhalb Moskaus noch eine Seltenheit, doch es wird gebaut) brauche ich fast 2 Stunden (wenn überhaupt war der Effekt des Fußballspiels also relativ gering) und ich bremse so viel, wie wohl die ganze restliche Heimreise nicht mehr. Von den Straßen her ist Russland noch ein Entwicklungsland und der Unterschied Stadt Land auch in Bezug auf Bebauung ist fast so krass wie in Weißrussland.
60 km westlich von Moskau fahre ich für die Nacht etwas in den Wald …
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Mo. 23. Juni Moskau - Warschau

Beitragvon kashiraja am Mi 25.06.2014 16:49

Da noch ein großer Energieüberhang von gestern da ist und mich auch eine gewisse Unruhe treibt (die Gültigkeit meines Visums endet heute, allerdings findet dann an der Grenze zu Weißrussland keinerlei Kontrolle statt, nicht von russischer und auch nicht von weißrussischer Seite) fahre ich schon um 7 Uhr morgens weiter und gelange bis zum Abend noch über die Grenze (Dauer Grenzübergang um 10:00 Uhr Ortszeit 1 Stunde) nach Polen (Insgesamt rund 1000 km).

Die Straße Smolensk – Minsk – Brest ist eine Prachtstraße mit sehr wenig Verkehr und hier zeigt sich Weißrussland in einem sehr viel positiveren Bild als auf der Strecke des Hinwegs. Brest schau ich mir etwas an. Macht einen sehr modernen Eindruck.

Meine Vorderbremse brauche ich nur einmal wirklich, sonst reicht immer Motor und Handbremse. Allerdings scheint diese Art der Beanspruchung der Handbremse nicht gut zu tun. Sie greift nicht mehr so. Deshalb muss ich allen dichten Verkehr meiden und fahre noch in der Nacht bis ich zu müde werde bis 50 km vor Warschau.
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Di. 24. Juni - Das Schicksal ereilt mich

Beitragvon kashiraja am Fr 27.06.2014 16:09

Heute ist Ruhetag, weil es erst am Abend Sinn macht, nach Warschau weiterzufahren.

Ich stehe also nachmittags um drei noch immer gemütlich auf dem Parkplatz eines Einkaufszentrums. Da klopft jemand an mein Fenster und bietet mir ein scheinbar hochwertiges Messerset für 25 Euro an. In üblicher Unvoreingenommenheit prüfe ich das Angebot und lehne dann dankend ab. Der Mann lässt aber nicht locker und ich kaufe dann das Packet für 10 Euro um meine Ruhe zu haben …

Doch das war erst der Anfang. Diese Rumänen, die ein dickes Auto fahren, sagen, sie bräuchten Geld für Benzin etc., schleppen nur alles heran, was sie im Angebot haben und nicht nur einer sondern, wenn man mit einem fertig geworden ist, kommt der Nächste und bietet die gerade erstandene Ware noch um die Hälfte billiger an …

Vor 40 Jahren besuchten solche gut gekleideten, gut genährten,dicke Mercedes fahrende, goldzahnbestückten Händler regelmäßig meine Oma, um ihr alles Mögliche anzudrehen. Dass es diese Kategorie Menschen in gleicher Form immer noch gibt …. sie hat sich nur weiterentwickelt … heute werden hochwertige Waren angeboten (so scheint es zumindest im Augenblick noch)

Am Ende kaufe ich für 200 Euro ein Samsung Galaxy S5, ein Messerset gibt es noch als Zugabe und ein Topfset (das laut Katalogpreis, wie mir gezeigt wird, fast 1000 Euro kosten würde) für 100 Euro (ebenfalls inklusive Messerset als Zugabe).

Anders wie in Indien sind das alles Dinge, die man im Grunde gebrauchen kann. Doch will ich eigentlich nicht kaufen, weil mir handliche, leicht verstaubare Geld lieber ist als dieses am ende doch wertlose Gerümpel. Doch ich will niemanden verurteilen. Deshalb ist meine Strategie die, einen so niedrigen Preis zu nennen, bei dem ich denke, da würde sowieso niemand darauf eingehen. Nach einiger Verhandlung wird dieser Preis aber akzeptiert und da ich ja zu meinem Wort stehe, fühle ich mich verpflichtet zu kaufen … wahrscheinlich ist da auch noch etwas Gier dabei … neben Mitleid, Interesse an den Menschentypen eine ganze Gemengelage ….

Die bemühen sich noch lange, mir noch einige Galaxy S5 für 100 Euro anzudrehen, doch eins ist genug, weil ich nicht weiß, was (ich habe die Dinge natürlich nicht auf Herz und Nieren geprüft) der Haken an der ganzen Geschichte ist. Ich ärgere mich nur etwas, dass ich 200 Euro für etwas ausgegeben habe, das ich für 100 hätte haben können und beginne schon zu zweifeln: Es wird doch nicht wieder sein wie in Indien, wo ich mir „Edelsteine“ andrehen ließ, die sich am Ende als völlig wertlos herausstellten. Da stürzten die Angebotspreise von Diamanten auch plötzlich ins Bodenlose ...

Die ziehen dann erst ab, als ihnen klar wird, dass nicht mehr ausreichend Bargeld habe … (hätte ich aber schon noch gehabt, ein bisschen was hab ich Indien doch gelernt …).

Da steht man da mit all seiner Weisheit und wird von solch einer Situation überrumpelt. Das beschäftigt mich noch alles den restlichen Tag und ich fühle mich ziemlich heruntergezogen. Was wäre da die richtige Verhaltensweise gewesen? Hab ich ein Geschäft gemacht oder wurde ich wieder mal übers Ohr gehauen. Auf jeden Fall wird es mit all dem Gerümpel nun ziemlich eng im Auto. Womit hab ich das alles verdient? Menschen, die nicht überall helfen wollen, das Gute in allem sehen und die Welt in ein strukturiertes Kastensystem aufgeteilt haben, sind solchen Situationen nicht so ausgeliefert wie ich …

Natürlich hat das alles seinen Sinn (der mir erst am nächsten Tag klar wird) doch im Moment fühle ich mich etwas überrannt und weiß nicht, was das alles soll …

Gegen 5 fahre ich ins Zentrum von Warschau

Falls das wirklich gute Ware ist, dann waren das sicher Hehler, die irgendein Diebesgut veräußern. Warum versteigern die die Sachen nicht über ebay, da würden sie einen viel besseren Preis bekommen. Hätte ich also von deren Auto ein Foto machen sollen, um bei der Aufklärung zu helfen….

Das S5 (das nach mehrtägiger Prüfung immer noch keine Mängel erkennen lässt) werde ich wohl selbst behalten. An eine Weiterveräußerung (der ersten Assoziation) ist nicht zu denken. Denn wenn das Gerät wirklich Diebesgut ist, kann das bei der Registrierung bei Samsung möglicherweise festgestellt werden und die Polizei tanzt dann vielleicht mal beim Besitzer an … darauf kann ich mich schon mal gefasst machen …

Das andere Schicksal, das mich noch ereilen könnte, zeigt sich derweilen gnädig. Die Leute in Warschau drehen sich zwar nach meinem Auto um, wenn ich langsam fahre, weil es so komische Geräusche von sich gibt, doch es fährt noch und wird hoffentlich die letzten 1200 km auch noch durchhalten.

Ich fahre am nächsten Tag abends noch nach Frankfurt/Oder (wo ich alle übrig gebliebenen Plakate aufhänge) weiter und stelle mit Freuden fest, dass es da inzwischen eine durchgängige Autobahnverbindung gibt, die auf meinen uralten Karten noch nicht existieren.

Am Sonntag werde ich dann bei der Vorbesprechung (und etwas Vorbereitung) auf dem Yoga-Festival-Gelände in Berlin-Kladow dabei sein ….
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Resümee

Beitragvon kashiraja am Fr 27.06.2014 16:27

Im Gegensatz zu Indien habe ich in Russland einige Bande geknüpft, viele Menschen kennen und lieben gelernt, die es mir sehr erleichtern werden, das Land bald wieder zu bereisen. Was da sehr hilft, ist, dass es in Russland nicht nur ein Geschlecht gibt wie in Indien. Die Frauen in Indien erscheinen mehr als energielose Neutren …

Doch nur wenn auch ein spiritueller Ansporn da sein wird, werde ich zurückkommen.

Meine Erwartungen wurden in Russland alle übertroffen. Vor allem hatte ich mich darin geirrt, dass ich meinte, man müsse in Russland mehr Angst um sein Hab und Gut haben, als anderswo (warum ich auch mit dem alten Auto gefahren bin).
Ganz anders als in Indien, hat sich überhaupt niemand für meinen Besitz interessiert und alles zeitweise Verschwundene ist wieder aufgetaucht. (Wohltuend auch, dass ich nicht von Leuten belästigt wurde, die einem unbedingt etwas verkaufen wollen …)

Anmerkung am Rande: Für die Sauberkeit im Land spricht, dass ich mit dem Fahrrad keinen einzigen Platten gefahren habe, was sonst immer der Fall war. Für die Straßenreinigung in den Städten wird auch sichtlich viel getan.

Spirituell ist das Ergebnis der Reise auch sehr zufrieden stellend. Persönlich hab ich in der Einweihung in den höheren Kriya durch Shibendu eine Technik erhalten, die es, wie es im Moment aussieht, in sich hat. Mit dem Übungsplan für das kommende Jahr habe ich eine konkrete Aufgabe und vorausgesetzt, ich bin in der Lage, das alles durchzuziehen, für das nächste Jahr wieder ein spirituelles Reiseziel, d.h. die nächst höhere Einweihung durch Shibendu.

Shibendu Lahiri scheint mir inzwischen im Spektrum des Kriya-Yoga doch eine wichtige und notwendige Funktion einzunehmen. Wenn er auch nicht der große selbstverwirklichte Meister ist, bleibt er doch der Hüter wichtiger Techniken und einer Tradition die Láhiri Mahasaya aufgebaut und weitergegeben hat. Außerdem füllt er Lücken, die andere Gurus oder Organisationen nicht abdecken. Die SRF ist jetzt schon riesig und engagiert sich nur ungern in neuen „Märkten“. Alle, die nicht ausreichend Englisch verstehen, sind da ziemlich verlassen

In Russland insgesamt habe ich feststellen können, dass die spirituelle Aufgeschlossenheit groß ist und dass das spirituelle Leben keimt, auch wenn der russische Geheimdienst wohl auch hier ein bisschen mitzumischen versucht. Das esoterikforum.at z.B., das in Russland nicht zu existieren schien, ist in Polen plötzlich wieder in alter Frische auferstanden.

Der Buddhismus des Dsongchen Gemeinde ist zwar nicht unbedingt meine Sache, doch der echte Kriya Yogi zeichnet sich, glaube ich, ohnehin dadurch aus, dass er weiß, was er mit seinen Kriya-Techniken hat, dass er seine Übungen macht und alles gutheißen kann, was positiv ist – und deshalb auch eine positive Energie hervorbringt.

Und – wenn man nur genügend eigene Ausstrahlung hat, kann man sich überall wohl fühlen, da das Leben ja qua definitioni der positive Pol in der Natur ist.
Da der reine Kriya-Yoga keine eigenen Rituale besitzt (außer den inneren), ist man umso freier, bei den Ritualen aller möglichen Gruppen und Religionen teilzunehmen und sich an ihnen zu erfreuen.


Ich wäre zwar gerne noch länger in Russland geblieben. Doch andererseits ist es auch gut, einmal innezuhalten und das viele, was ich im letzen Monat erlebt habe, zu verarbeiten und sich setzen zu lassen. Ich habe mit Begierde alles aufgesogen, was ich sehen und erfahren konnte. Mein Hunger nach Russland ist nun erst mal gestillt.

Und wenn ich wirklich das nächste Jahr wieder nach Russland fahren will, darf ich mich ruhig das ganze Jahr hindurch mit dem Russischen beschäftigen … Denn das Ganze macht umso mehr Spaß, je besser man die Sprache beherrscht.
Ich habe auch ein Buch erstanden „Die heiligen Stätten Russlands“, in dem relativ trocken Kirchen und Klöster in ganz Russland mit Ursprung, Bedeutung, Lage etc. aufgeführt sind. Vielleicht kann ich das ja mal bei einer späteren Reise nutzen. Doch ich denke, dass das, was mit den neuen spirituellen Zentren entsteht, sehr viel kraftvoller ist, als was die „rechtgläubige“ Kirche hervorbringt.

Russland, der einzige Kolonialstaat, der seine Kolonien nicht in die Freiheit entlassen hat, ist fast ein genauso großer Schmelztiegel der Kulturen wie die USA, nur ist in Russland die Mischung etwas anders. Allerdings kam mir bei den Physiognomien, die ich angetroffen habe, oft der Gedanke, dass mir die gleichen Gesichter auch in Berlin, Frankreich oder London nicht fremd erschienen wären. Welch ein Unsinn wurde da zur NS-Zeit verbreitet und geglaubt ….

Russland als Pilger- oder Reiseland kann ich also wärmstens empfehlen. Viele Russen sprechen zumindest ein bisschen Englisch, doch wenn man wenigstens die kyrillische Schrift lesen kann, ist das von großem Vorteil (fast die ganze Moskauer Metro und die meisten Verkehrsschilder sind rein kyrillisch).

Das Leben ist ein groß angelegtes Spiel. Es geht darum die Regeln dieses Spiels zu erkennen und richtig mitzuspielen, sich in der eigenen angemessenen Form zu beteiligen, dann macht es Spaß.

Oder: Das Leben ist wie ein komplizierter Tanz und man muss erst alle Bewegungen erlernen, damit man im Rhythmus richtig mittanzen und sich daran erfreuen kann.

Das Leben ist wie eine große Chor-Symphonie, die wir gemeinsam aufführen und es macht erst richtig Spaß, wenn man seine Melodie und Instrument beherrscht und sie harmonisch in die Gesamtklang einpassen kann.
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"Super geil" - Yoga-Festival Berlin

Beitragvon kashiraja am Do 03.07.2014 14:18

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Nachtrag

Beitragvon kashiraja am Mi 10.09.2014 13:00

Zu den Einkäufen von Rumänen, die ich in Polen machte:

Mit dem "Galaxy S5" schien anfangs alles in Ordnung zu sein. Dann schien es einige Macken zu haben, weil es nicht gemäß Betriebsanleitung funktionierte und ich bot es bei E-Bay als defekt an. Aufgrund meiner Beschreibung bekam ich sofort Zuschriften, dass es sich wohl um einen China-Klon handeln müsse, also um einen äußerlich exakten Nachbau aus China, auch die Software scheint auf den ersten Blick original zu sein. Das war es dann auch, ein Klon und ich gab das auch bekannt - mit der Folge, dass ebay das Angebot am nächsten Tag gelöscht hatte.

Nachdem es sich bei dem "Galaxy S5"
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Nachtrag

Beitragvon kashiraja am Mi 10.09.2014 13:00

Zu den Einkäufen von Rumänen, die ich in Polen machte:

Mit dem "Galaxy S5" schien anfangs alles in Ordnung. Dann zeigten sich einige Macken, weil es nicht gemäß Betriebsanleitung funktionierte und ich bot es bei E-Bay als defekt an. Aufgrund meiner Beschreibung bekam ich sofort Zuschriften, dass es sich wohl um einen China-Klon handeln müsse, also um einen äußerlich exakten Nachbau aus China, auch die Software scheint auf den ersten Blick original zu sein.

Das war es dann auch, ein Klon und ich gab das auch im Angebot bekannt - mit der Folge, dass ebay das Angebot am nächsten Tag gelöscht hatte.

Das hatte ich mir nicht träumen lassen, dass man so dreist Verpackung, Betriebsanleitung und Produkt fälscht und nachdem das sogar bei einem Smartphone, wo das relativ schwierig ist, gemacht wurde, ist mir auch klar, dass die "hochwertigen" Töpfe und Messer ebenfalls nur relativ billige Fälschungen sind ...
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Nun als eBook veröffentlicht

Beitragvon kashiraja am So 29.11.2015 16:08

Die beiden Russland-Reiseberichte 2014 und 2015 wurden inzwischen überarbeitet, ergänzt und als eBook in verschiedenen Formaten mit dem Titel "Russland heute - zwei (spirituelle) Reiseberichte" herausgegeben. Darin findet man auch Verlinkungen zu rund 500 Fotos in Web-Alben. Zu beziehen u.a. bei http://www.fyue.de/shop
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