Einstieg

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Einstieg

Beitragvon Oriano1 am Mo 09.11.2009 19:38

Hallo Ihr Lieben,

ich war bis jetzt in anderen Foren unterwegs - allerdings erst seit ca. 7-8 Monaten und habe bis jetzt wenige gefunden die wirkliches Interesse an der Selbst-Verwirklichung haben. Meist wird man doch belächelt oder nicht ernst genommen.

Ich selbst habe ohne Kriya Yoga zu kennen eigentlich genau das gesucht.
Ich habe alle Bewußtseins-Ebenen (Astral-, spirituelle Geist- oder Kausal-, Seelen- und Gottesbewußtseins-Ebene) kenne gelernt und wunderbare Erfahrungen machen können. Aber der Hunger und Durst wird dadurch nur noch viel größer. Mein Ziel ist die immerwährende Vereinigung/Einheit mit dem Göttlichen Bewußtsein in jedem Moment.
Ich gehe zur Zeit die Web-Site von kriyayoga.com durch, um so viel wie möglich auf diesem Weg zu lernen.
Es kann gut sein, dass ich dann immer wieder auch einige Fragen hier reinstellen werde und auch die ein oder andere Erfahrung. Vielleicht habt Ihr den ein oder anderen Tip.

Liebe Grüße von Oriano
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Re: Einstieg

Beitragvon kashiraja am Di 10.11.2009 00:01

Namaste Oriano,

ähnliche Erfahrungen mit Foren, wie du sie gemacht hast, habe ich auch gemacht.

Sag mal, wie ist es dir gelungen diese Bewusstseinsebenen kennen zu lernen?

Bist du Naturtalent, sprich, mit dieser Begabung auf die Welt gekommen?

Kannst du etwas genauer deine Art von Erfahrungen in den von dir genannten 4 (oder nur 3?) höheren Ebenen beschreiben?

Mein Ziel ist die immerwährende Vereinigung/Einheit mit dem Göttlichen Bewußtsein in jedem Moment.


In der Terminologie Yoganandas heißt das wohl, du willst den Nirbikalpa-Samadhi erreichen. In diesem Bewusstseinszustand braucht man auch bei äußerer Tätigkeit (jedweder Art) sein kosmisches Bewusstsein nicht aufgeben. Aber worauf (welche Schule, Lehre, Meister) geht deine Terminologie zurück?

kriyayoga.com habe ich vor einiger Zeit auch etwas intensiver durchforstet. Da sind sehr viele interessante Sachen zu finden. Doch ist es mir nicht gelungen, dort auch auf den harten Kern der Techniken vorzudringen. Ich hatte vermutet, dass das nur nach Lockermachung von finanziellen Mitteln möglich ist. Wie bist du dort gefahren?

Du bist herzlich willkommen, uns deine Erfahrungen hier mitzuteilen und Fragen zu stellen. Es wäre natürlich schön, wenn sich hier noch mehr ernsthafte Sucher, wie du einer bist, einstellen würden.

Herzliche Grüße

Kashiraja
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Re: Einstieg

Beitragvon Oriano1 am Di 10.11.2009 10:19

Hallo kashiraja,

Du hast recht, genau das ist meine tiefe Sehnsucht, diesen Nirbikalpa Samdhi zu erreichen. Und ich weiß, ich werde dazu kommen. Ich lebe jetzt schon in der ständigen Verbindung mit meinem Seelenkörper - meiner Seele. Das ist der Urgrund meiner Seele jenseits von Astral- und Kausalwelt/Geistwelt, die tiefse Bewußtseins-Ebene meiner Seele. Dort hört Zeit und Raum auf. Es gibt dort Myriaden von verschiedenen Wesen - von individualisierten Selbst´s - von kleinsten Partikeln bis zu komplexen Gebilden, von unterschiedlichsten Lebensformen und Zuständen, die alle meine Seele ausmachen. Diese meine Seele breitet sich in unzähligen Schwingungssystemen aus und hat in jedem die "passende" Form übergezogen oder überkleidet.

Wenn man diese Bewußtseins-Ebene gefunden hat, dann ist man wie "nach Hause" gekommen. Jetzt weiß man, wer man in Wahrheit ist:
Ich bin Licht
Ich bin reine Energie
Ich bin Liebe
Ich bin gut
Das ist mein wahres Wesen. Alles das, was ich immer sein wollte, das bin ich in dieser Bewußtseins-Ebene schon immer gewesen. Jetzt gilt es nur, dieses Bewußtsein an die Oberfläche zu holen, durch alle Energiekörper/Bewußtseins-Ebenen hindurch ins Wachbewußtsein. Diese Durchdringung baucht Zeit und Meditation, Versenkung. Und ständigen inneren Kontakt. Daran arbeite ich.

Aber das ist erst der Anfang. Das Göttliche Bewußtein ist so viel tiefer. Es ist der Ursprung aller Seelen. Ich werde Dir gerne erzählen, was ich davon gesehen habe. Darin will ich aufgehen.

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Re: Einstieg

Beitragvon Virata am Di 10.11.2009 16:15

Gruß an dich, Oriano!

Du beschreibst das Wesen des Lebens und der Seele sehr schön. Es ist sicher schon einiges erreicht, wenn man auch nur zum mentalen Verständnis dieser Tatsachen gekommen ist. Heute gibt es aber schon viele Schulen und Bücher, mit denen man zum Verständnis dieser Wahrheiten kommen kann.

Verinnerlicht habe ich das auch schon seit längerer Zeit und reiche auch in mancher Meditation etwas bis dahin. Aber vom mentalen Annehmen bis zum verwirklichen ist noch ein weiter Weg - scheint mir.

Zwar habe ich heute im Kommentar zum 28. Vers, Kapitel IV, der Gita (Gott spricht mit Arjuna) gelesen, dass es ausreichen würde 20 736 ordentliche Kriyas zu machen, dann wäre Samadhi erreicht und ich weiß von Leuten, die sind in der Lage 1000 Kriyas in einer Nacht zu machen. Doch über 15 - 30 Kriyas am Tag komme ich zur Zeit nicht hinaus. Da muss ich noch eine Weile dranbleiben. Aber die 10 Jahre, die es noch dauern könnte gehen auch herum. Doch wer weiß ob ich die Kriyas auch so richtig mache, dass sie auch zählen.

Ich freue mich aber darauf, von dir noch mehr zu hören.

Jai Guru

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Re: Einstieg

Beitragvon Oriano1 am Di 10.11.2009 18:04

Hallo Virata,

ja, Du hast recht. Die Verwirklichung ist ein Weg - ein schöner Weg.
Bei mir reicht ein bewußter Gedanke, verbunden mit tiefer Sehnsucht, und ich spüre die Verbindung zu meiner Seele. Und ich spüre die Energie und das Licht, das aus dieser Ebene in mich flutet.
Das kann ich immer tun, wo auch immer ich mich aufhalte, diesen bewußten Gedanken fassen und verbinden mit stärkster Sehnsucht. Und in dem Moment weiß ich, ich bin da. Ich bin Liebe, ich bin Energie, ich bin Licht.
Ich spüre es und weiß es.

Machst Du immer alle 4 Stufen des Kriya hintereinander?
Maha Mudra (Pratishta + Visarjan)
Navi Kriya
Kriya Pranayama
Yoni Mudra
Mir scheint das Kriya Pranayama am kraftvollsten zu sein. Muss man immer alle 4 Übungen hintereinander machen? Ich fange ja erst an, weißt Du. Ich wüßte es gern von solchen, die Erfahrung haben, was am besten ist.

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Reihenfolge der Techniken

Beitragvon kashiraja am Di 10.11.2009 21:00

Hi Oriano,

du weißt ja wohl, dass das die Kriya-Yoga-Techniken für das nun anstehende Lichtzeitalter (nach Ende des letzten Kali-Yugas vor rund 200 Jahren) von Babji über Lahiri Mahasaja wieder in die Welt kamen. Lahiri Mahasaja hatte viele Schüler. Einige seiner Schüler waren verwirklichte Yogis und hatten wieder viele Schüler, etc. Es gibt heute viele Kanäle über die der Kriya-Yoga verbreitet wird.
Einer, ich denke der wichtigste für die westliche Welt oder überhaupt, ist der über Lahiri Mahasajas Schüler Sri Yukteswar und dessen Schüler Paramhansa Yogananda. Letzterer hat die SRF gegründet,
Über die Lehrbriefe der SRF bin ich in den Kriya-Yoga eingeführt worden.

Bei der SRF gibt es die erste von 4 Kriya-Yoga-Einweihuhngen (d.h. du erfährst, wie man Kriya Yoga praktiziert) erst nach einem Jahr Abonnement der Lehrbriefe.

In dem Jahr erlernt man die Energetisierungsübung, die Hong-Sau-Technik und die Om-Meditation. Das Erlernen und das Üben dieser Techniken soll auf die eigentlichen Kriya-Yoga-Techniken vorbereiten.

Hat man dann die Kriya-Techniken, soll man diese Vorbereitungstechniken auch vor jeder Kriya-übung anwenden.

Die Kriya-yoga Technik setzt sich dann aus Maha-Mudra - dem Kriya- Pranayama (drei verschiedene aber verwandte Techniken) und Yoni-Mudra zusammen.

Ich persönlich mache die Hong-Sau-Technik so viel wie ich kann vor und nach den Kriya-Techniken. Die Om-Meditataion habe ich anfangs täglich gemacht und mache sie ich heute alle 2-3 Tage. Maha-Mudra habe ich gemacht als ich die Kriya-Techniken bekommen habe und im letzten Jahr oft mal am Ende meiner Meditation, um nochmal etwas Energie reinzuholen. Die Energetisierungsübung mache ich ab und zu. Täglich mache ich aber eine Reihe von Hatha-Yoga Ügungen.

Da ich schon die vierte Initiation (eigentlich aber nur 3 verschiedene Techniken) in den Kriya-Yoga habe, mache ich nur eine oder zwei davon. Viele Jahre habe ich nur noch die 3. angewandt. Jetzt habe ich wieder begonnen auch die erste einzubeziehen und die dritte werde ich vielleicht auch wieder aktivieren.

Insgesamt probiere ich mit dem Grundgerüst, das ich habe sehr viel herum und suche dabei Hilfe und Führung von meinem Guru im Inneren. Manchmal wirkt eine Technik super. Bei längerer Anwendung lässt die Wirkung nach und ich probiere etwas Neues (Element, Reihenfolge, Konzuntration, etc.).

Ich empfehle immer, sich auch mal anzuschauen, was Yogananda zu all dem sagt, auch wenn man seine Kriya-Techniken wo anders her hat. Es kostet kaum etwas. Die Techniken unterscheiden sich in Feinheiten. Man kann den gewohnten Kriya-Yoga weiterüben. So wird die Zeit zumindest nicht lang, bis man von der SRF seine Kriya-Initiation bekommt. Dann kann man ausprobieren und das wählen, was die innere Stimme rät.

Die Hong-Sau-Konzentrationstechnik und die Om-Meditation sind sehr wichtige Techniken zu Unterstützung von Kriya-Yoga- Pranayama.

Om

Kashiraja

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