Spiritueller Lebenslauf

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Spiritueller Lebenslauf

Beitragvon kashiraja am So 27.09.2009 23:18

Hallo Allerseits,
an dieser Stelle möchte ich mal etwas über den Weg erzählen, der mich hierher geführt hat. Als Junge vom Land war früh schon Ministrant, wurde aber mit rund 12 Jahren zum Atheisten. Im letzten Jahr meiner Schulzeit, da wurde ich gerade 18, fand ich wieder zu einem Glauben zurück, den ich zuerst mit dem Katholizismus in Einklang zu bringen suchte. Während meiner Zivildienstzeit in Stuttgart hatte ich dann Zeit und Gelegenheit mich intensiv auf die Suche zu begeben. Ich probierte einiges aus landete dann aber über einen Mitzivi bei der „I AM Activity“.

In dieser religiösen Bewegung – manche würden Sekte sagen – fühlte ich mich fast 3 Jahre sehr wohl. Weil ich aber früh schon den Segen der Meditation schätzen gelernt hatte, abbonierte ich nach lesen der „Autobiographie eines Yogi“ die Lehrbriefe der SRF und trat dann nach einem halben Jahr aus der „I AM Activity“ aus. Nach weitern vier Jahren fleißigen Praktizierens der SRF-Techniken, wollte ich etwas mehr über die geistigen Welten erfahren – damals gab es noch kein „Gott spricht mit Arjuna“ und auch noch kein „The Second Coming of Christ“ – und begann viel von Rudolf Steiner zu lesen, dessen Gesamtausgabe in der Unibibliothek in Eichstätt ausleihbar war und ist.

Nach einer sehr lockeren Auszeit von drei Jahren begann ich mein Zweitstudium, meditierte zwar weiter noch fleißig und nahm auch noch die 3. Kriyaeinweihung, las aber die nächsten 7 Jahre kaum noch religiöse oder spirituelle Bücher. Danach war ich noch 15 Monate am Waldorfseminar Stuttager und schließlich noch 33 Monate im Referendariat, wo man mir aber den Wisch nicht geben wollte. Über das Lesen von „The Path“ von Donald Walters fand ich zu Yogananda zurück. Hatte dann im letzten Jahr vor, bei Yoga-Vidya Mitarbeiter zu werden, sah es schließlich aber doch als sinnvoller an, mich dem Studium von „God talks with Arjuna“ und „The Second coming of Christ“ und der Meditation zu widmen.

Im Laufe des letzten Jahres beteiligte ich mich auch in einigen Foren und las neben anderem viel über das Internet zu Yogananda Publiziertes. Als ich letzte Woche nochmals etwas gründlicher nach einem deutschsprachigen Forum zu Yogananda suchte und nicht fündig wurde, reifte in mir der Gedanke, doch selbst eins zu gründen. Das Ergebnis seht ihr hier.
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