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Mein spirituelles Tagebuch

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Mein spirituelles Tagebuch

Beitragvon kashiraja am Mi 14.10.2009 23:43

Hier will ich das notieren, was mir bemerkenswertes mit spirituellem Bezug widerfahren ist:

Traum von Yogananda

Heute habe ich von Yogananda geträumt. Es war keine Vision. Die Handlung habe ich inzwischen leider vergessen (hätte ich vielleicht früher notieren sollen). Doch ich kann mich noch deutlich daran erinnern, wie er aussah: Wie auf einem der Schwarz-Weiß-Bilder aus den 20er Jahren. Er trug europäische Kleidung.
Zuletzt geändert von kashiraja am Mi 21.10.2009 22:19, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Mein spirituelles Tagebuch

Beitragvon kashiraja am Mi 21.10.2009 22:17

Es gäb hier eigentlich schon täglich was einzutragen. Doch ich war wohl etwas nachlässig.

Deshalb möchte ich das besonders Bemerkenswerte aus letzter Woche zusammenfassen und danach den Eintrag für heute Setzen.

Linkshändigkeit

Seit meinem 28. Lebensjahr habe ich begonnen mir Linkshändigkeit anzugewöhnen. Weil mir das oft auch Verdruss bescherte (undeutliche Schrift, Violinlehrer lehnt mich ab, schwaches Schmettern beim Volleyball, etc.) zweifelte ich auch öfter an dieser Entscheidung. Letzte Woche wurde mir wieder bewusst, warum ich zu dieser sonderbaren Idee kam.

Beim Verputzen und Streichen einer Hausfassade überließ ich so ziemlich alle dominanten Arbeiten der rechten Hand. Am Abend wunderte ich mich dann über den hohen Energiefluss durch mich, das dazugehörige Rauschen und etwas Rückenschmerzen. Das war der Grund, warum ich mich zur Schulung meiner linken Hand entschloss:

Die ständige Bevorzugung der rechten Hand führte bei mir (neben anderem) zu Unausgeglichenheit in meinem System. Das Trainieren der rechten Hand schafft da Ausgleich und verhindert, dass es zu verschiedenen Beschwerden kommt.

Nur wunderte ich mich, dass bei meinem vielen Üben der linken Hand ich da nie die Geschicklichkeit und dynamische Kraft erreichen konnte, welche meine rechte Hand und Arm besaßen.

Nun las ich in "The second Coming of Christ", dass die rechte Hälfte des Astralleibes stärker ist als die linke und dass der Mensch deshalb in der Regel Rechtshänder ist. Das ist wohl der Grund warum es mir so schwer fällt, in der Fertigkeit gleiche Verhältnisse links und Rechts zu erzielen.
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Re: Mein spirituelles Tagebuch

Beitragvon kashiraja am Mi 21.10.2009 22:27

Winterrevison

Der Winter ist traditionell die Zeit meines erhöhten spirituellen Engagement. Auf meiner 14-wöchigen Reise habe ich heuer im Sommer auch wieder etwas locker gelassen. Im Winter will ich das wieder gut machen.

Im letzten Winter habe ich die ersten zehn Lehrbriefe zu den Kriya-Techniken wiederholt.

Diesen Winter will ich alle 20 Lehrbriefe überarbeiten und jeden Tag eine Seite in ein Word-File exzerpieren.

Heute beginne ich mit dem Exzerpieren.
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Re: Mein spirituelles Tagebuch

Beitragvon kashiraja am Fr 23.10.2009 21:43

Rosenkranz, Heilige Messe und Aussegnung

Mit 45 ist nun der erste meiner alten Schulkameraden gestorben.

Dazu war ich heute Abend seit vielen Jahren wieder einmal in einem Rosenkranz, den ich auch fast ganz mitbetete. Danach war noch heilige Messe mit anschließender Aussegnung.

Keine Frage, man kann auch mit dem katholischen Rosenkranz in vergleichbare höhen kommen wie mit den Decrees der "I AM" Activity oder Mantras. Katholische Kirchen haben auch den Vorteil, dass man sich in der Messe statt hinzusetzen auch hinknien kann. Knien ist eine Art Yogastellung, die gut auf die Chakren wirkt. Das ständige Aufstehen und wieder hinsetzen verursacht bei mir hingegen immer fehlgelenkte Pranaströme.

Unmittelbar zuvor hatte ich nach über 20 Jahren das 25. Kapitel aus der Autobiographie wiedergelesen.

Zeitweise fühlte sich das an, wie beim Satsang in einem Yoga-Vidya Ashram.

So war das insgesamt ein sehr angenehmes spirituelles Erlebnis.
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Spirituelle Implikationen beim Kauf eines Notebooks

Beitragvon kashiraja am Di 10.11.2009 00:32

Spirituelle Implikationen beim Kauf eines Notebooks

Mein altes Medion-Notebook, das ich mir vor 5 Jahren kaufte, hat vor 18 Monaten den Geist aufgegeben. Deshalb benutze ich seither den Familien Desktop. Vor zwei Wochen sah ich im Newsletter vom Mediamarkt ein Netbook für 400 Euro, das ich sehr interessant fand. Als ich dann in Ingolstadt war, stach mir ein etwas besser ausgestattetes Netbook (11,6 Zoll) von Acer ins Auge, das ich mir kaufte. Zuhause zeigte sich aber, dass dieser Computer ein extrem lautes Lüftergeräusch verursachte. Das eingebaute Mikrofon nahm ständig einen lauten Brummton mit auf.

Außerdem drang mir dieser Ton sehr tief ins Bewusstsein und belegte meine Energieströme so, dass ich neben anderen Wirkungen Schwierigkeiten hatte, meine Kriya-Yoga-Übungen konzentriert aufzuführen. (Auch wenn der Computer schon viele Stunden lange nicht mehr lief).

Mit diesem Ton hätte ich es aber trotzdem aufgenommen, wenn der Aspire T1801(?) nicht noch einige andere Eigenschaften gehabt hätte, die mir nicht so willkommen waren.

Ich gab ihn also zurück und kaufte mir einen größeren Notebook mit Energiesparprozessor, der sehr viel leiser ist. Bei diesem Computer bin ich mit so ziemlich allem zufrieden. Nur hat der die Eigenart, dass er - vermutlich, weil er so dünn und mit viel Aluminium? gebaut ist - sehr stark - von der Festplatte ausgehed - vibriert. Diese Schwingung geht, wenn man den Computer berührt, z.B. wenn man die Hände auf die Handauflage legt, direkt in den Körper über. Auch meine Schwester sagt, sie fühle dann ihren ganzen Körper vibrieren. Diese Schwingungen sind aber noch auf feinere Art ohne Berührung wahrnehmbar - wenn man sich etwas beobachtet.

Das führt zur Nach- unten-Lenkung meiner Energiebahnen, was dazu führt, dass es geradezu unangenehm ist, wenn ich mich in der Nähe des Computers aufhalte, ich verliere schnell die Lust am Computer zu arbeiten. Manchmal fühle ich einen leichten stechenden Schmerz im Herzen. So wird es auch nichts mit dem lesen der vielen interessanten Texte, die ich die letzten Monate aus dem Internet heruntergeladen habe und die ich am Bildschirm lesen wollte.

Ähnliche Probleme hatte ich mit einem Toshiba, den ich vor 20 Jahren gekauft hatte. Doch dachte ich, inzwischen sei ich über solche Sachen hinweg.

Die Meditation ist dadurch auch so stark beeinträchtigt, dass ich eigentlich harte Gegenmaßnahmen ergreifen müsste, oder den Computer nur selten benutzen dürfte. Das ist aber wohl nicht der Sinn eines Computers.

Es wird mir also wohl nichts übrig bleiben, als auch diesen Computer zurückzugeben.
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Wie es mir gelang die erste Kriya-Initiation zu reaktivieren

Beitragvon kashiraja am Mo 23.11.2009 21:02

Die erste Kriya-Initiation habe ich aus bestimmten Vorurteilen, die sich mit der Zeit eingenistet hatten seit Jahren nicht mehr angewandt. Vor ungefähr einem Jahr wurde ich in einem Telefongespräch mit einem SRF-Mönch (Brahmananda?) darauf aufmerksam, dass eigentlich vorgesehen ist, die höheren Initiationen nach der Anwendung der zugestandenen Anzahl an Kriyas der 1.Initiation anzuwenden (Die Revision der Kriyalektion dazu bestätigte diesen Hinweis).

Mir war aber offensichtlich, das was ich aus den höheren Initiationen herausholen konnte, ausreichend kraftvoll, dass ich die erste Initiation für überflüssig hielt. So konnte ich mich bis zu meinen Erlebnissen beim letzen Computerkauf nicht dazu aufraffen der 1. Initiation noch mal eine Chance zu geben. Da ich aber mit meinem Kriya-Latein nicht gegen die Computergeräusche ankommen konnte, probierte ich dann doch am letzen Tag, bevor ich den 2. Computer (bei dem war offensichtlich etwas defekt, wahrscheinlich die Festplatte; Saturn tauschte mir noch mal in ein anderes Exemplar des gleichen Modells; damit ist es angenehm zu arbeiten) zurückgab einmal die Kombination der Kriyatechniken 1 und III aus. Die Wirkung war äußerst ermutigend und ich bin nun dabei die Anzahl der Kriyas der 1. Initiation schrittweise, in Abstimmung mit Motivation und + Fähigkeit der Energie standzuhalten, auszuweiten.

Die Wirkung ist wirklich verblüffend und ich frage mich schon etwas, ob ich nicht die vielen Jahre etwas falsch gemacht habe.
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Die Stämme

Beitragvon kashiraja am Fr 18.12.2009 20:13

Da es hier auf diesem "Yogananda Ashram" noch recht ruhig zugeht, habe ich kurzerhand einen "Yogananda Ashram" auf Welt 51, Kontinent 77 angelegt. Wir leben zwar materiell nicht mehr im Mittelalter, aber spirituell sicherlich. Andernfalls würden sich auf dieser Browserspielplattform nicht Tausende und Zehntausende tummeln und in diesem Forum nur eine Handvoll.

Wenn man sich bei dem Spiel "Die Stämme" etwas selbst beobachtet, kann man erstaunliche Entdeckungen machen, wie z.B. bei mir, dass die Gier nach Beute hochkommt, als ginge es um das reale Leben. Es heißt ja, dass Yogananda im Mittelalter "Wilhelm der Eroberer" war. Durch "Die Stämme" kann man sich etwas in die Zeit von damals einfühlen.

Insgesamt ist das Spiel aber sehr zeitaufwendig, weil es sich über Monate hinzieht. Mein Meditationsniveau hat auch anfangs sehr stark gelitten. Nach dem Motto: "Einmal ist keinmal." würde ich eine Welt aber schon gerne mal durchleben, um auch auf diesem Bereich heutigen reellen Lebens etwas Erfahrung zu sammeln.
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Der Widersinn des Alkohols

Beitragvon kashiraja am Sa 24.04.2010 00:08

Die Stämme wurden doch so zeitaufwendig, dass ich einiges vernachlässigt habe, auch dieses Forum kontinuierlich mit meinen Beiträgen zu bestücken.

Möglicherweise ändert sich das aber nun wieder. So will ich mal eine kurze Zusammenfassung wesentlicher Entwicklungen und Denkanstö?e geben, bevor ich das denkwürdige Ereignis von heute zum Besten gebe.

"Die Stämme" waren eine schöne Erfahrung. Darin konnte ich einige schlummernde Wünsche ausleben. Ende Januar hatte ich aber so ziemlich alles ausgekostet und gab mein Account an den Stammesführer weiter.
Im Februar entdeckte ich den Wert einer Beziehung zum anderen Geschlecht neu und meldete mich dann auch bei Jaii! später auch im Lotus-Cafe an. Das ist eine schöne neue Erfahrung, in einer Gruppe aufgeschlossener, spirituell Bewanderter Kontakte knüpfen zu können.
Der hauptsächliche Grund, warum ich den Yogananda Ashram etwas vernachlässige, ist, dass ich mich daran gemacht habe, die Seite von "Advanced Yoga Practices" und die dazugehörigen Bücher ins Deutsche zu übersetzen. (http://ayp.forenworld.eu/portal.php).
Dann war da noch der völlig unerwartete über dreiwöchige Ausfall meines DSL-Internetzugangs. der erst vorgestern behoben wurde. Da merkte ich erst, wie abhängig ich schon von dieser Kommunikations- und Wissensplattform bin. Nach fast zwei Wochen hatte ich mich dann schließlich darein gefunden und es gelang mir, meinen Frust in eifrigeres Meditieren umzusetzen. So gelang es mir wieder an das Niveau anzuknüpfen, das ich vor den Stämmen erreicht hatte.

Aber jetzt zu dem heutigen denkwürdigen Ereignis:
Seit fast drei Monaten betreue ich zwei Schwestern etwas, trage Holz und Öl herein und befülle täglich den Ölofen. Die eine der Schwestern ist 99, die andere 101. Nun ist die jüngere ins Krankenhaus gekommen und heute hat mich die Ältere zum Mittagessen eingeladen. Das war mir sonst immer viel zu früh - noch nicht mal 11 Uhr. Aber heute passte es irgendwie. Schon hundert mal hab ich ihr gesagt, dass ich kein Fleisch und Fisch esse, doch das ist noch nicht ganz verinnerlicht. So bot sie mir heute wieder Fisch mit Kartoffeln und Roten Rüben an. Da gab ich mich also heute darein und weil sie ein Bier dazu trank lehnte ich es auch nicht ab ein Glas mitzutrinken, hörte aber sofort auf, als ich etwas spürte. Trotzdem fühlte ich mich etwas benommen, als ich mich aufmachte einige Dürre Äste zusammenzuhacken, damit sie einen kleinen Vorrat an Holzstückchen zum Anschüren ihres Holzofens, mit dem sie täglich kocht, hat.
Ich hatte schon einige Zeit gehackt, da zielte ich nicht genau genug und streift mir mit dem Beil den rechten Zeigefinger etwas grob, so dass eine Wunde zurückblieb, die zu den größten zählt, die ich je erlitten habe. Ich hab natürlich Glück, dass es nicht mehr ist.

Aber ich fragte mich dann schon, ob das nicht die Strafe dafür ist, dass ich Alkohol getrunken habe. Und der Gedanke kam mir ganz klar in den Sinn, wie widersinnig es doch ist, mit diversen Stoffen sein Bewusstsein zu trüben, wo der Mensch doch den Verstand hat, damit der den Unwägnissen und Herausforderungen des Lebens mit Bedacht und Überlegenheit begegnen kann.
Diese Art von Attribuierung benutze ich seit langen, um aus widrigen Ereignissen positive Antriebe abzuleiten und für mein Leben nützlich zu machen.
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Maha Mudra

Beitragvon kashiraja am Di 11.05.2010 12:24

Viele Jahre hab ich nicht gewusst, was so eine läppische Übung soll, die ich vor meinen Kriyas machen sollte. Eine Zeit lang machte ich sie trotzdem und gab sie dann auf, als ich meinte, sie würde meine innere Ruhe stören, die ich mir in der Meditation vor den Kriyas aufgebaut hatte.

Dann machte ich sie eben viel Jahre überhaupt nicht mehr. Bei Yoga Vidya sah ich aber vor zwei Jahren, dass diese Übung dort am Ende der Meditation eingesetzt wird. Langsam, mit vereinzelten Versuchen und nur eine Runde tastete ich mich dann wieder heran und war immer mehr verblüfft, welche Effekte diese einfache Übung doch zeitigte. Dann merkte ich, wenn ich ganz tief in Meditation war, ergaben sich eher störende Effekte und ich stellte die Praxis wieder ein.
Wo ich jetzt wieder eine Zeit habe, da es mit meinem Kriya-Yoga nicht so läuft, hab ich wieder vereinzelt mit einer Runde begonnen. Heute wieder mal zwei und wieder ist die Wirkung so enorm, dass ich mich nur fragen kann: wie ist das nur möglich?

Wenn man am Ende der Meditation gerade wieder etwas dösig wird, erfrischt die Übung, macht wach und aktiv und regt den Energiefluss enorm an.
Nicht so gut scheint es zu sein, wenn man sich so schon in einem Fluss von Energie befindet, ewig so verharren könnte und nicht weiß, wie man die Meditation schön langsam beenden könnte.
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Eine Sonne, sonst nur reflektiertes Licht

Beitragvon kashiraja am Fr 28.05.2010 19:49

Es ist jetzt schon einige Tage her, wegen sommerlicher Hektik kam ich nicht zum Aufschreiben. Es wirkt aber genügend nach, dass es auch heute noch aktuell ist:
Das war die klare Einsicht, die mir in der Meditation kam, dass die vielen Lichter dieser Welt nur das reflektierte Licht der einen Sonne darstellen.
D.h., all die Sinnesreize, schöne Frauen, gutes Essen, schöne Landschaften, etc. haben keine Kraft und keinen Verdienst in sich selbst, sie sind nur Widerspiegelung des einen großen Ganze, der Zentralsonne, etc., die es hervorgebracht und es wieder in sich aufnehmen wird.
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Mithilfe bei Yoga Vidya

Beitragvon kashiraja am Mo 07.06.2010 23:07

Die letzen zwei Wochen verbracht ich wieder mal bei Yoga Vidya in Bad Meinberg als Mithelfer. Diesmal wurde mir die Arbeit von 6 Stunden etwas zu viel, weil ich nebenher noch an meinen Übersetzungen arbeiten wollte. Irgendwie setzte es sich dann auch in meinen Kopf, dass es doch irgendwie nicht ganz koscher sein kann, wenn man auf Anweisung eines Lehrers eine Yogastunde mit macht. So hab ich auch nur an 5 Yogastunden teilgenommen. Die Wirkungen waren aber trotzdem teilweise sehr erstaunlich und erfreulich.

Am Ende wurde ich für meine Mithilfe auch noch dadurch belohnt, dass ich im Rahmen meiner Arbeit am Business-Yoga-Kongress teilnehmen durfte. Im Vorfeld hatte ich da auch keine große Lust darauf, dann gab es aber doch wieder sehr interessante Einblicke und Eindrücke.

So gut wie sonst hat es mir zwar nicht gefallen. Doch war es wieder ein sehr tiefgreifender spiritueller Impuls, den ich mit nach Hause oder besser auf meine Weiterreise genommen habe.

Fazit: Auch wenn das, was dort läuft nicht alles meiner spirituellen Einstellung entspricht, ist Yoga Vidya eine gute Sache, die ich auch in Zukunft mit meinen bescheidenen Mitteln unterstützen werde.
Das Beste sind übrigens immer die menschlichen Kontakte, die man dort knüpfen und pflegen kann.
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Nicht mehr beleidigt sein

Beitragvon kashiraja am Do 17.06.2010 13:42

Aus Anlass eines Besuches bei meinem Bruder für längere Zeit (mit dem ich seit je ein etwas schwieriges Verhältnis hatte) habe ich mir vorgenommen, mich durch nichts beleidigen zu lassen. Ich will alles als von Gott gegeben hinnehmen und alle Anflüge von Beleidigtsein im Keim ersticken.

Das macht sich gut und wirkt sich auch positiv auf andere Aktivitäten aus:
Jeden Tag plakatiere ich eifrig für das 6. Yoga-Festival in Berlin und da gibt es wirklich Leute, die meine mühsam angebrachten Plakate gleich wieder wegreißen oder überkleben. Das nehm ich ganz gelassen hin und bessere mit stärkerem Klebeband nach.
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Das Dritte Auge gesehen

Beitragvon kashiraja am Fr 22.10.2010 12:40

Vorgestern hab ich nach fast zwei Jahren wieder einmal das dritte Auge deutlich gesehen: den Ring aus hell glänzendem, etwas gelblichem Licht, worin ein violettes Licht scheint.

Und zwar kam das, als ich am Ende meiner Kriyas Yoni Mudra Kumbhaka wie gewöhnlich anwandte, nur machte ich es nach Anweisungen der FYÜ Lektion 91 etwas genauer, indem ich mit den Zeigefingern die Augäpfel etwas in Richtung drittes Auge drückte und die angehaltene Luft auch nicht durch den Kehldeckel zurückhielt sondern den Luftdruck in die Nase und den Mundraum gehen und dort von den anderen Finger und Zungenstellungen zurückhalten ließ.
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Was sind Versicherungen

Beitragvon kashiraja am Mi 02.02.2011 19:10

Versicherungen sind mir schon immer zu wider. Mir kommt es immer so vor, als sei der Abschluss einer Versicherung die bewusste Entscheidung gegen das Gottvertrauen, ein Ausdruck von unbegründeter Furcht.

Natürlich kann immer etwas passieren, aber warum kann das nicht ohne Versicherungen abgewickelt werden. Wenn genügend Liebe, Barmherzigkeit und Ehrlichkeit vorhanden ist, steht man bei Unglück automatisch zusammen und dann braucht man all den bürokratischen Kleinkram, dieses Geschacher und die Betrugsgeschichten nicht.

Möglicherweise ist unsere Gesellschaft im Großen ja noch nicht reif dazu.

Trotzdem würde ich sagen, dass Versicherungen (nachdem sich eine Gesellschaft genügend entwickelt hat und zu Wohlstand gekommen ist) ein Ausdruck für den Mangel an Ehrlichkeit, Liebe, Mitgefühl und Gottvertrauen in einer Gesellschaft ist.
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Re: Mein spirituelles Tagebuch

Beitragvon Carina am Mi 02.03.2011 14:16

Sehr interessante Ansichten. Befasse mich erst seit kurzer Zeit damit und werde deine Einträge weiter verfolgen.



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http://www.freewarenetz.de/alltags-tagebuch.html
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