Gewalt im Islam - hart aber fair

Mit Blick durch die spirituelle Brille

Gewalt im Islam - hart aber fair

Beitragvon kashiraja am So 17.04.2016 15:51

http://mediathek.daserste.de/Hart-aber-fair/Terror-im-Namen-Gottes-hat-der-Islam-e/Das-Erste/Video?documentId=34636886&topRessort&bcastId=561146

Sehr geehrter Herr Plasberg,
Ihre Sendung am Montag zum Islam hat den Zuschauer mit der Einsicht zurückgelassen, dass alles nicht so einfach ist, was ja auch stimmt, aber leider auch mit dem Eindruck, das Problem mit den Muslimen sei nicht so schlimm und es sei im Grunde das gleiche Phänomen wie es bei Rechtsextremisten, Linksextremisten und christlichen Fundamentalisten auch auftritt.

Damit beteiligen Sie sich an der fahrlässigen Verharmlosung der Gefahren, die im Islam für unsere Gesellschaft lauern. Warum verdeutlichen Sie nicht, dass 1 % gewaltbereiter Muslime in Deutschland (eine am 12.4. veröffentlichte Studie spricht von bis zu 25%) 50 000 gewaltbereite Menschen bedeuten. Wie viele gewaltbereite Neonazis, Linksextremisten und Christen stehen demgegenüber?.

Einen weiteren verheerenden Eindruck, den man aus Ihrer Sendung gewinnt: der Koran sei mit seinen für unsere heutige Gesellschaft vielen inakzeptablen Aussagen vergleichbar mit der christlichen und jüdischen Bibel. Da sind sie ebenfalls nicht fähig oder willens den Unterschied zwischen dem Propheten Allahs und z.B. Jesus herauszustellen: Mohammed, das Vorbild eines jeden Muslimen, ob gewaltbereit oder nicht, ob in einer fundamentalistischen Gruppierung oder in einer aufgeklärteren, hat eigenhändig gemordet, hat Gewalt angewendet, hat Kriege geführt in Polygamie gelebt und kleine Kinder missbraucht. Dahingegen hat Jesus gesagt: Mein Reich ist nicht von dieser Welt, hat das Angebot, Anführer einer Rebellion zu werden, um seinen Kopf zu retten nicht angenommen, hat sich schlagen lassen und nur Liebe und Heilung ausgesandt. Warum können Sie diesen Unterschied nicht als wesentliches Problem herausarbeiten, klar benennen und thematisieren.
Konkret hätte ich die Frage: Warum darf in unserem Land die ideologische Grundlage der Neonazis, das heißt »Mein Kampf« für alle Deutsche, auch für diejenige, die keinerlei Hang zum Rechtsextremismus zeigen, nur als kommentierte Ausgabe verkauft oder verteilt werden (nachdem eine Verbreitung viele Jahrzehnte lang überhaupt nicht erlaubt war) und eine viel gefährlichere ideologische Grundlage, die heute viel mehr Menschen zu Gewalttaten und Extremismus animiert, der Koran, darf in Deutschland ohne einen von staatlicher Seite abgesegneten Kommentar verbreitet werden? Warum diese Ungleichbehandlung und warum dieses Duckmäusertum in unserer Presse zu diesem Thema nach dem Vorbild unserer nicht vorbildlichen Kanzlerin, die eigentlichen Probleme nicht anzusprechen und die Muslime in unserem Land nicht mit diesem Kernproblemen zu konfrontieren?
Ich erinnere auch daran, dass in Deutschland mehrere Islamkritiker, wie Sabatina James, Hamed Abdel-Samad, Ayaan Hirsi Alif, etc. unter Polizeischutz stehen. Wo sind diejenigen, die unter Polizeischutz stehen, weil sie wegen Kritik an Rechtsextremisten und Linksextremisten, am Christentum verfolgt werden. In Deutschland gelten für Muslime nicht nur andere Rechte als für alle anderen. Muslime werden aus offensichtlichen Gründen (Charlie Hebdo, etc., d.h. die Einschüchterung wirkt) auch in der Presse nur mit Samthandschuhen angefasst. Da stellen sie dann die Frage nach dem Gewaltproblem des Islam und kommen zu solch einem Ergebnis: viele Worte, die mehr verwirren als die Grundprobleme aufzuzeigen und klar herauszuarbeiten????!!!!!
Sie beteiligen sich in gefährlicher Weise aus welchen Gründen auch immer, ob aus Feigheit, aus Ignoranz, aus falsch verstandener Toleranz, etc. an der Verharmlosung der Probleme mit dem Islam und tragen dazu bei, dass die Radikalisierung fortschreitet und das Problempotenzial zunimmt.


Sie relativieren die Gräueltaten der Islamisten mit den religionsmotivierten Gräueltaten von Christen, stellen jedoch nicht klar, dass die Gräueltaten der Christen im Widerspruch zu den Aussagen der Friedfertigkeit, der Liebe und Gewaltlosigkeit in Jesu Lehre und beispielhaftem Leben geschehen. Deshalb sind die Gräueltaten von Christen um so weniger zu erwarten, je mehr die Menschen dem Geist der Worte und des von Jesus gegebenen Beispiels Folge leisten.
Beim Islam liegt der Fall leider ganz anders. Die Gräueltaten der Islamisten entsprechen dem Geist, der Lehre und dem gelebten Beispiel Mohammeds und je konsequenter Muslime dem Beispiel Mohammeds und seiner Lehre Folge leisten, mit desto mehr und radikaleren Islamisten, mit desto mehr Terror, Krieg und Unfrieden haben wir es in Deutschland zu rechnen. Deshalb ja auch die Tatsache, dass ein Gebildeter, Studierter, Muhammed Atta, Kopf der Anschläge vom 11. September war, wie auch Osama bin Laden selbst, was sie auch übergehen und so tun, als seien es nur die dummen, ungebildeten und kriminellen mit schwieriger Kindheit, die zu Terroristen werden. Diejenigen Muslime, die nicht morden, tolerant sind gegen alle, keine Apostaten verfolgen, sich also grundgesetzkonform verhalten, die zumindest in Deutschland die große Mehrheit bilden mögen (wie es in den Menschen innerlich aussieht, kann ja niemand bestimmen; Aussagen im Koran zum Täuschen der Ungläubigen, verhaltene Proteste bei Anschlägen oder sogar Jubel in islamischen Ländern deuten darauf hin, dass die innere Haltung bei vielen der äußerlich angepassten Muslime nicht so eindeutig ist) sind also diejenigen, die nicht den Geboten und Beispiel Mohammeds folgen. Diese werden, solange sie religiös sind, immer mit einem Schuldkomplex leben und von radikaleren Muslimen möglicherweise ebenfalls bedroht und verfolgt werden, was auch der Grund dafür ist, dass Reformfortschritte im Islam kaum nachzuweisen sind (vgl. Faktencheck Thomas Volk).
Darauf zu warten, bis sich der Islam selbst soweit reformiert hat, dass er unterschiedslos allen Menschen und Lebewesen mit Liebe und Barmherzigkeit entgegentritt, nicht versucht aufgaben des deutschen Staates zu übernehmen (Scharia), wie man das von jeder mit dem Grundgesetz vereinbaren Religion erwarten kann, kann noch Jahrhunderte dauern, da ja vom Islam alle Reformer schnell mit dem Tode bedroht oder sogar umgebracht werden. Deshalb darf man nicht leichtfertig behaupten, der Islam gehöre zu Deutschland, solange er wegen seiner Verfassungsfeindlichkeit (wozu auch die häufige rassistische Unterscheidung im Koran zwischen Gläubigen und Ungläubigen zählt) gar nicht zu Deutschland gehören kann. Vielmehr muss man die Kriterien festlegen, unter welchen Umständen der Islam zu Deutschland gehören kann, man muss die Erfüllung dieser Kriterien einfordern und alle anderen Formen des Islams konsequent des Landes verweisen.

Hitler mit seiner Ideologie hat viel Leid über die Menschheit gebracht und man muss sich von ihm, um politisch korrekt zu sein, in Deutschland deutlich distanzieren. Aber Hitler hat keinen Menschen eigenhändig umgebracht, hat auch nicht in Polygamie gelebt oder Kinder geschändet. Mohamed hat eine Ideologie verbreitet, die im Laufe der Jahrhunderte viel mehr Kriege, Leid und Unfrieden gestiftet hat. In seinem Namen wurden viel mehr Menschen hingerichtet, Milliarden von Frauen unterdrückt, benachteilig, misshandelt. Wenn Mohammed moralischer gewesen sein soll als Hitler, dann sicher nur gradueller Natur. Warum muss man sich von einem Massenmörder, Kriegstreiber, Kinderschänder und Frauenunterdrücker Mohammed in Deutschland nicht genauso distanzieren wie von Hitler? Etwa weil er der Prophet Allahs war und nicht der Prophet der Vorsehung? Oder eher weil man Angst vor den Muslimen hat, wo doch die deutsche Bundeskanzlerin öffentlich behauptet, Angst sei kein guter Ratgeber? Unsere Verfassung wird tagtäglich von Muslimen mit Füßen getreten, Frauen werden unterdrückt und misshandelt, schon kleine Jungs werden zu Frauenhassern erzogen, kleine Mädchen zu minderwertigen ungebildeten Geschöpfen; Apostaten werden mit dem Tode bedroht oder ermordet, Kinder und Frauen werden zwangsverheiratet. Der deutsche Staat ist machtlos dagegen, wird an der Nase herumgeführt, weil gelogen und bedroht wird. Es gibt heute genügend veröffentlichte Erfahrungsberichte zu diesen menschenunwürdigen Zuständen mitten in Deutschland, in unserer Gesellschaft, die seit Jahrzehnten anhalten. Ihre joviale Toleranz, die Sie, viele Ihrer Kollegen und voran die Bundeskanzlerin an den Tag legen, müssen andere (Kinder, Frauen, Apostaten, mutige Kritiker) mit ihrem Leid bezahlen!

Wie kann die deutsche Bundeskanzlerin behaupten, der Islam gehöre zu Deutschland, wenn er in wesentlichen Inhalten nicht mit der deutschen Verfassung vereinbar ist. In Deutschland herrscht Religionsfreiheit für alle Religionen und religiösen Aktivitäten, die mit dem Grundgesetz vereinbar sind. Insofern kann der Islam nur zu Deutschland gehören, wenn er dahingehend reformiert wird, dass er mit dem Grundgesetz vereinbar ist. Da die Muslime bisher nicht fähig waren, diese Konformität in Deutschland herzustellen, muss die deutsche Politik diese Reformen einfordern und streng genommen mit der Androhung eines Verbots des Islams oder der Formen des Islams, die bis zu einer bestimmten Frist diese Konformität nicht nachweisen können. Alles andere ist Rechtsbruch und Rechtsbeugung. Wie kann die deutsche Presse derartige unverantwortliche und rechtsbeugende Aussagen der deutschen Kanzlerin ohne lautstarken Protest hinnehmen.
Offensichtlich befindet sich Deutschland bereits im Schwitzkasten des Islams und diese Situation wird sich nur verschärfen, wenn nicht entschiedene Gegenmaßnahmen eingeleitet werden. In Deutschland üben wir das Hausrecht aus und können doch von unseren Gästen zumindest das Fordern, was wir uns selbst auferlegen: Die Distanzierung von einem Massenmörder und Begründer einer faschistischen Ideologie. Wer einen Islam leben und am Leben erhalten will, der nicht mit den Werten unseres Grundgesetzes voll und ganz vereinbar ist, soll in die Länder gehen, wo ihn seine Überzeugung nicht mit der Verfassung des Staates in Konflikt bringt.


Etwas anderes, was mir in der Sendung aufgefallen ist: Sie und ihre Studiogäste tun immer noch so, als ob die großen Kirchen das religiöse Leben in unserem Land repräsentierten und Frau Göring-Eckart (wie auch im Faktencheck) verwendet den Begriff Sekte, wie das in der Deutschen Gesellschaft üblich ist, d.h. völlig undifferenziert, als ob alles was nicht den großen Kirchen, angehört einen mit den Salafisten vergleichbaren gefährlichen Charakter trägt (in den USA unterscheidet man zwischen faith, sect und cult,, wobei faith und sect wertneural sind und nur cult dem entspricht, was man gemeinhin in Deutschland mit Sekte bezeichnet, dazwischen scheint es in der Wahrnehmung in Deutschland nichts zu geben). Das ist völlig inakzeptabel und dürfte von Ihnen so nicht hingenommen werden.
Sie brauchen bloß mal am Sonntag in die Kirchen zu schauen, um sich davon zu überzeugen, dass das religiöse Leben nicht mehr auf deutschen Staatskirchen basiert, obwohl viele immer noch so tun, als sei dies der Fall (voran die deutsche Bundeskanzlerin).
Dahingegen gibt es in Deutschland völlig unauffällig, ohne Klamauk eine Vielzahl, wohl Tausende religiöser Gruppen, Aktivitäten und Erscheinungen, die von der Politik gar nicht wahrgenommen werden und wenn, dann schiebt man sie in eine Ecke des Unheimlichen, Dubiosen, des Aberglaubens und »Sektenhaften«, bloß weil sie völlig leise, unpolitisch, friedlich und wehrlos sind und außerhalb des geistigen Horizonts der bestimmenden Kräfte im Land liegen.
Zu diesen Gruppen und Erscheinungen gehören unter anderem, um ihnen nur einige zu nennen: Yoga Vidya, Kriya-Yoga und andere Yoga-Organisationen, Anthroposophie, universelles Leben, Bahai, Sivananda Zentren, I AM-Activity, die verschiedenen buddhistischen Gruppierungen, Vipassana, Yoga Festivals, spirituell orientierte Yoga Studios, TM, Osho und Folgeorganisationen, Amma, verschiedenste indische Meister, die in Deutschland ihre Anhänger haben oder Meister die in Deutschland leben, Art of Living, spirituelle Seminarhäuser, spirituelle Musikfestivals und Konzerte, die von den öffentlich rechtlichen Sendern überhaupt nicht berücksichtigt werden (z.B. The Love Keys, Deva Premal und Miten, etc. etc.), Yoga-Messen, One Spirit Festival, Meditationsgruppen, kleinere spirituelle Zirkel, etc. etc. etc.
Die Muslime hegen auch deshalb eine so große Verachtung für die westliche Welt, weil sie, wie die deutsche Politik und Presse davon ausgehen, Religion müsse in den veräußerlichten Formen der großen Kirchen gelebt werden. Sie übersehen, dass es viel subtilere, innigere, demokratischere objektiv nicht abergläubischere Formen als die angestammten Kirchen gibt, die in der Stille praktiziert werden und die unsere Gesellschaft inzwischen zu einer viel spirituelleren Gesellschaft machen, als sie es jemals war. Leider wird dies von unserer Bundeskanzlerin, den Medien und folglich auch in muslimischen Ländern, in denen vielleicht das Getöse groß ist, die Gotteserkenntnis und das innige Verhältnis zu Gott jedoch klein, nicht wahrgenommen.
Deshalb bitte ich Sie, auch einmal eine Sendung mit dem Thema zu machen:
»Repräsentieren die großen Kirchen noch das religiöse Leben in Deutschland?«
Als Grundlage wäre eine wissenschaftliche Untersuchung von Nöten, die das schwer fassbare Phänomen durchleuchtet und aufarbeitet. Repräsentative Daten zu bekommen, ist aber sicher nicht einfach, da sich Vieles im Geheimen und Verborgenen abspielt, was wiederum darauf zurückzuführen ist, dass das Klima der Verunglimpfung, Ausgrenzung und Verteufelung derartiger Aktivitäten in unserem Land immer noch recht groß ist.

Nicht nur der Islam, auch die gelebte spirituelle Verfassung Deutschlands muss reformiert werden. Denn in Deutschland dominieren immer noch fossile Fast-Staatsreligionen und deshalb herrscht noch gar keine richtige Religionsfreiheit. Erst wenn der Marktzugang zum spirituellen Markt für alle grundgesetzkonformen Gruppierungen frei ist, nicht mehr die Monopolstellungen der großen Kirchen den spirituellen Markt beherrschen (wollen), eine faire Konkurrenzsituation hergestellt ist und nicht mehr Menschen aufgrund ihrer spirituellen Orientierung benachteiligt und diskriminiert werden, wie das heute noch der Fall ist, haben wir wirkliche Religionsfreiheit und spirituelle Demokratie auch in Deutschland.

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