Flüchtlingspolitik- wie ich sie heute sehe

Mit Blick durch die spirituelle Brille

Flüchtlingspolitik- wie ich sie heute sehe

Beitragvon kashiraja am So 10.01.2016 16:18

Da ihr Gutmenschen noch recht wenig einschlägige Erfahrungen mit Flüchtlingen gemacht zu haben scheint, will ich euch etwas über die meinigen berichten, möchte aber gleich gestehen, dass ich noch vor zwei Monaten genauso gedacht habe, wie ihr.
Die ersten Flüchtlinge kamen bei uns in der Gemeinde Wellheim 2014 an. Im Frühjahr 2015 waren es bereits 30, heute sind es um die 50, Syrer und Eriträer, die also alle eine Bleibeperspektive haben.
Ein Kontaktversuch im Frühjahr 2015 führte zu nichts, da die Flüchtlinge, auf die ich traf, weder Englisch noch Deutsch sprachen und mehr daran interessiert waren, an ihren Smartphones herumzuspielen, als sich mit mir auszutauschen.
Anfang Oktober las ich einen Artikel in der Heimatzeitung über unser Dorf, in dem sich die Flüchtlinge über zu wenig Unterstützung und das Fehlen von Sprachunterricht beklagten. Ich ging zum Bürgermeister, um anzubieten, Deutschkurse zu geben. Der Bürgermeister, der sehr viel für die Flüchtlinge getan hatte, sehr viele Probleme lösen muss wegen der vielen Sonderwünsche der einzelnen Flüchtlingsgruppen, Privattransporte zum Arzt etc. übernommen hat, war gerade sehr ernüchtert worden. Er wollte Integration fördern durch die Schaffung von Arbeitsmöglichkeiten bei Gemeindearbeiten, zumindest für ein paar der 40 bis 50 Flüchtlinge, die inzwischen im Ort waren. Er hat Arbeitskleidung beschafft und alles organisiert. Dann kam eine Linkenpolitikerin und hat den Leuten verklickert, dass sie nicht verpflichtet seien zu arbeiten und auch so die monatliche Unterstützung erhielten, worauf diese sich weigerten weiter zu arbeiten, weil sie offensichtlich nicht einsahen, dass das eine Möglichkeit sei, sich zu integrieren oder sich dankbar zu erweisen. Diese Linken-Politikerin hat die Klagen der Flüchtlinge auch an die Zeitung weitergeben. Der Bürgermeister erklärte mir nun, dass es einen Sprachunterricht gäbe (was eine Nachprüfung auch bestätigte). Der sollte aber nun noch intensiviert werden.
Von der Frau, die in unserem Ort Sprachunterricht erteilt, erfuhr ich, wie gering die Fortschritte sind, die die Leute machen, wie viel Mühe sie habe, wie wenig Respekt die Schüler hätten und wie gering die Motivation der Flüchtlinge sei, Deutsch zu lernen.
Eine ehemalige Schulkameradin, die bei der Caritas arbeitet und zufällig für die Betreuung der Flüchtlinge in meinem Ort zuständig ist, berichtete von ihren Ängsten, wegen der vielen Forderungen der Flüchtlinge in die Unterkünfte zu gehen. Sie nahm mich dann mal zu zwei der Unterkünfte mit. Nachdem die Caritasbetreuerin wegen eines anderen Termins schon fort war, beklagte sich einer der Eritreer über diese, dass sie sich zu wenig kümmere, dass er gerne Deutsch lernen würde, vor allem wünschte er abereinen Internetanschluss. Da wollte ich natürlich helfen und tat das auch, wir gingen, eröffneten ein Bankkonto auf seinen Namen und ich bestellte auch einen Internet- und Fernsehanschluss auf seinen Namen, mit Bankgebühren zusammen gerade mal 42 Euro. (Wie man das in die Wege leitet, verrate ich gerne und erwarte natürlich, dass von den vielen Gutmenschen, die auf meinen Kommentar geantwortet haben, rege Nachfragen kommt, denn es gibt sicher genügend Flüchtlinge, die da noch Not leiden.).
Wenn alle Bewohner des Hauses zusammenlegen, besteht bei der Unterstützung, die jeder bekommt, kein Problem, dass die Flüchtlinge Internet- und Fernsehanschluss selbst finanzieren.
Bei der ganzen Prozedur wurde mir dann auch bald klar, warum die Betreuerin mit ihrer Halbtagstelle und Zuständigkeit für ich weiß nicht wie viele Flüchtlinge so überfordert war. Die Leute haben von nichts irgendeine Ahnung. Jeder einzelne bräuchte da eine eins zu eins Betreuung. Das fängt z.B. schon damit an, dass sie die Fahrräder, die sie geschenkt bekommen haben, so lange nutzen, bis sie defekt sind, und sie dann in die Ecke stellen. Keines der Schriftstücke, das sie erhalten, können sie lesen, geschweige denn verstehen. Dass die Bank nicht für den Internetanschluss verantwortlich ist, auch wenn man dort das Geld dafür einzahlt, ist auch schwer zu erklären ... Leider gibt es in unserm Ort nicht genügend Gutmenschen, die da helfend zur Seite stehen.

Da ich davon ausgegangen bin, dass ein Großteil der bei uns im Ort lebenden Flüchtlinge daran interessiert ist, sich zu integrieren, und d.h. vor allem erst mal die deutsche Sprache zu lernen, hab ich mich also darum gekümmert, dass dieses eine Haus mit 10 Eritreern Internet- und Fernsehanschluss bekommt, habe ihnen auch einen Fernseher und Computer mit Lautsprechern reingestell (sozusagen auf eigene Kosten), angeschlossen, aufgebaut. Ein Smartphone hat ja eh jeder, auch das kann man zum Sprachenlernen nutzen.
So, hab ich gedacht, jetzt wird es besser, die könnten jetzt ihre Zeit nutzen, und sich Vollzeit auf das Sprachenlernen konzentrieren und auch den Deutschunterricht besser nutzen. Ich befürchtete nur, dass der eine Computer zu wenig sei. Aber wenn sie sich abwechseln im Schichtbetrieb ...?.
Leider musste ich erkennen, dass überhaupt keine Neigung besteht (oder möglicherweise auch nur die Voraussetzungen fehlen), irgendetwas zu lernen und zwar nicht nur von ein oder zwei oder vielen der Flüchtlinge, sondern leider von allen mit denen ich in Kontakt war (d.h. 100% von 20 bis 30). Der Internetanschluss wird nun von vielen Flüchtlingen, möglicherweise von allen, im Ort genutzt (25 Mbit, d.h. sie besuchen sich gegenseitig) und die Leute hätten Zeit und meiner Ansicht nach auch sehr gute Möglichkeiten, etwas für ihre Integration zu tun. Doch für die gibt es offensichtlich Wichtigeres.
Ich habe auch versucht, Materialien zum Sprachenlernen in Form von Audio- und PDF-Datein bereitzustellen, auf Computer und Smartphones kopiert und könnte auch viele Tipps geben und viel mehr Materialien bieten, um mittels Computer und Fernseher Deutsch zu lernen. Es interessiert sich aber niemand dafür und ich habe es inzwischen aufgegeben darauf hinzuweisen.
(Bei dieser Gelegenheit gleich an alle, die es an Interessierte weitergeben können: Bei innovativeLanguage.com bekommt jeder, der Englisch versteht, sehr viel und gutes Material kostenlos zum Downloaden - das gesamte Audiomaterial kann man in der ersten Freiwoche herunterladen - und wer wirklich Deutsch lernen will, wird den vergleichsweise geringen Beitrag auch nicht scheuen, um möglichst schnell die Deutsche Sprache zu beherrschen zu lernen,)
Der Fernseher wird zwar manchmal angemacht, doch wird der Ton ausgeschaltet, damit man die deutsche Sprache nicht hören muss, die offensichtlich nur stört, und die Angebote im Internet, die für Deutschlernen da sind, werden nicht genutzt, stattdessen werden Youtube-Videos aus dem Heimatland angeschaut und Sexvideos auf einschlägigen Seiten mit der Folge, dass ich meine Zeit auch damit verbringen durfte, bei einem Smartphone, das sich nicht mehr nutzen ließ, den Virus zu beseitigen.
Am Mittwoch wurde ich nun kurzerhand zum Butler degradiert. Ich bekam einen Anruf, ob ich nicht die Frau meines Vertrauensmanns in den Nachbarort fahren könne, da am Feiertag kein Bus gehe. Sie wolle ihre Schwester dort besuchen. Ich fühle mich inzwischen wie des Deppen Stecken, wie man in Bayern sagt, und habe keine Motivation mehr, irgendetwas für diese Flüchtlinge zu tun. Jeder dieser Flüchtlinge bräuchte, um wirklich integriert werden zu können, noch einmal für 10 Jahre einen Vater und eine Mutter zur Seite gestellt, d.h. am sinnvollsten wäre die Aufnahme in Familien. Der Integrationsstatus dieser Leute, die inzwischen ein Jahr in Deutschland sind, ist vergleichbar mit dem eines 8-jährigen deutschen Kindes (d.h. so viel Allgemeinwissen ist vorhanden) mit dem Unterschied, dass die deutschen Kinder Deutsch können und diese Herren und Damen eben nicht, was die Sache ungemein schwieriger macht, diesen Herren und Damen noch mehr beizubringen. Und da sie dem Kindesalter bereits entwachsen sind, lassen sie sich leider nicht mehr erziehen wie Kinder.
Diese Flüchtlinge scheinen völlig damit zufrieden, eine warme Wohnung zu haben und monatlich ihre 300 bis 400 Euro Unterstützung zu bekommen, von denen sie sich, wenn sie etwas sparen, auch ganz schön was leisten können, vieles bekommen sie auch geschenkt. Allerdings ist das auch etwas, was sie nicht gelernt haben, wie man spart, ob es sich um Energie oder anderes handelt, Nicht, dass ich ihnen kein schönes Leben vergönne. Doch bei 60 Millionen Flüchtlingen weltweit muss dieses Vergönnen zwangsweise irgendwo eine Grenze finden. Oder anders ausgedrückt: Wer wird denn so herzlos sein, den anderen 59 Millionen nicht auch ein schönes Leben in Deutschland zu gönnen!? So traurig es ist: Solch eine Haltung geht einfach an den Realitäten und Erfordernissen der Welt vorbei und ist auch nicht yogisch. Yoga fordert einen Ausgleich von Herz und Verstand (im Endeffekt eine Vereinigung) und nícht die Dominanz des Herzens über den Verstand. Vor allem Politiker (andere natürlich auch), die meinen, sie müssten das Herz über alles stellen, sollten sich fragen, ob es nicht besser wäre, wenn sie die gelichteten Reihen der deutschen Staatsreligionen auffüllen, anstatt in der Politik ihr Unwesen zu treiben. Doch wer will es ihnen verübeln, wenn diejenigen Politiker, die sich politisch verhalten, bei vielen Wählern auf Ablehnung stoßen.
Wenn ich mit den »Flüchtlingen« zusammen bin, versuche ich Deutsch zu sprechen und Übungsmöglichkeiten zu bieten. Daran besteht kein Interesse. Die meisten können auch gerade mal ein paar Brocken Englisch. Ich selbst habe schon viele Sprachen gelernt und weiß sehr gut, wie viel Mühe und Aufwand es bedeutet, Deutsch zu lernen. Doch auch wenn 100% der Deutschen sich 100% einsetzen, dass solche Leute sich integrieren: Wenn diese selbst nicht mithelfen, ist das ein sinnloses Unterfangen. Da kann man noch so oft das »Wir-schaffen-das-Mantra« wiederholen.
Gleichzeitig werden aus unserem Land aber Menschen, die Deutsch gelernt haben und sich integriert haben aufgrund eines Asylgesetzes, das nicht mehr zeitgemäß ist, außer Landes geschickt. Das Asylgesetz stammt aus einer Zeit, wo der überwiegende Teil der Asylsuchenden wirklich asylbedürftig war. Heute, wo sich die deutsche Großzügigkeit überall in der Welt herumgesprochen hat, führt dieses Asylgesetz zu viel zu viel Missbrauch.
Die Ereignisse in Köln vervollständigen und bestätigen nur mein Bild.
Frau Merkel mag zwar ein guter Mensch sein, doch sie handelt verantwortungslos. Sie setzt die Errungenschaften der Europäischen Union und die Deutschlands aufs Spiel. Da mitten im Winter 3000 bis 4000 Flüchtlinge täglich ankommen, kann man sich ausrechnen, wie viele es im Sommer sein werden und wie viele im ganzen Jahr. Frau Merkel hat die Lawine losgetreten (was verzeihlich ist). Diese ist nun unterwegs und sie ergreift immer noch keine wirksamen Maßnahmen, sie aufzuhalten oder abzudämpfen. Ich gehe inzwischen davon aus, dass Frau Merkel, den Karren in den Dreck fährt und andere ihn dann wieder herausziehen dürfen und das nicht ohne Schaden für Deutschland und Europa.
Wir brauchen ein Asyl- und Einwanderungsgesetz, das Anreize zur Integrationswilligkeit schafft. Von den vielen, die hereinkommen möchten, dürfen nur die aufgenommen werden, die am Integrationswilligsten sind und wer nicht bereit ist, Deutsch zu lernen und sich zu integrieren, der muss zurückgeschickt werden, d. h. es muss ein Konkurrenzkampf um Integrationswilligkeit gefördert werden und nicht um die schauerlichste Verfolgungsgeschichte oder den gefahrvollsten Fluchtweg. Wer im Winter mit seinen Kindern im Boot von der Türkei nach Griechenland flieht, ist verantwortungslos, gehört sich bestraft und umgehend wieder zurückgeschickt.
Diese Signale muss Frau Merkel setzten. Und dass es bei zu erwartenden 2-3 Millionen neuen Flüchtlingen in diesem Jahr und den folgenden Jahren nicht ohne Obergrenzen und deutliche Zeichen an die Welt geht, wird die gute Frau Merkel auch noch einsehen müssen. Denn auch wenn dann jeder von euch Gutmenschen zwei Flüchtlinge im Haushalt aufnimmt, was ihr natürlich freudig machen werdet, wird das nicht ausreichen.
Außerdem habe ich vollstes Verständnis für die osteuropäischen Länder, die keine Flüchtlinge aufnehmen, die Genfer Flüchtlingskonvention hin oder her. Die haben zumindest verantwortungsvolle Politiker, die den sozialen Frieden nicht aufs Spiel setzen. 25 Jahre nach dem Fall der Mauer sind deren Gesellschaften noch nicht bereit für einen Flüchtlingsansturm. Man denke zurück, wie weit Deutschland 1970 mit dem Verständnis für Flüchtlinge war und wie die Haltung in der Schweiz, in England und in Frankreich heute noch ist.
Von den osteuropäischen Ländern die Aufnahme von Flüchtlingen zu fordern, geht völlig an der Realität vorbei.
Auch ist die heutige Situation überhaupt nicht mit dem Nachkriegsdeutschlands vergleichbar. Damals hatten die Flüchtlinge fast alle Deutsch gesprochen und waren integrationswillig. Die heutigen Flüchtlinge sprechen kein Deutsch, viele nicht einmal englisch. Sie sagen vielleicht sie wollen Deutsch lernen und sich integrieren, was dazu aber gehört und was das verlangt, dessen sind sie sich nicht bewusst und meiner Ansicht nach dazu zum überwiegenden Teil auch gar nicht fähig.
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Re: Flüchtlingspolitik- wie ich sie heute sehe

Beitragvon henryslife am Mo 11.01.2016 21:06

Und Du....
Du machst hier einen auf Kriya Yogi?!
Und bläst ins selbe Horn wie Dein Horst?!
Aua..... das tut weh!!!
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Offener Brief an Frau Merkel

Beitragvon kashiraja am Di 12.01.2016 08:22

Liebe Frau Merkel:
Sehen Sie das nicht? Wenn Sie so weiter machen, richten Sie in den zwei Jahren ihrer verbleibenden Amtszeit nicht nur Deutschland, sondern ganz Europa zugrunde. Dann werden wir nicht nur in vielen EU-Staaten rechte Regierungen haben. Dann wird auch in Deutschland die AfD den Bundeskanzler stellen. Denn Ihre Hoffnung, dass die Flüchtlingsströme von alleine irgendwann abreisen, ist eine wirklichkeitsferne Illusion. 2017 werden wir ohne konsequentes Vorgehen aller verantwortungsvollen Politiker 4 Millionen Flüchtlinge mehr in unserem Land haben, Europa wird gespalten sein und es wird auch die letzte Turnhalle mit meist integrationsunwilligen und integrationsunfähigen Menschen belegt sein – und die Lawine heilsuchender Flüchtlinge, die dann auf Europa zurollen wird, wird noch viel größer sein, als sie das heute schon ist. Daran sind nicht die Flüchtlinge schuld, diese folgen nur einem natürlichen Instinkt, sondern die falschen Signale, die vor allem die deutsche Politik in die Welt sendet. Wenn Sie von den 3 Milliarden Menschen, die auf der Welt Not leiden, nur 100 Millionen in Deutschland aufnehmen, haben Sie nichts am Leid in der Welt verändert. Dann haben wir nur einen chaotischen Staat auf dieser Erde mehr.
Was heißt konsequentes Vorgehen? Ganz einfach: Gesetzesbrecher beim ersten Gesetzesbruch sofort zurückschicken. Und diesen ersten Gesetzesbruch begehen die Flüchtlinge beim Versuch, die Grenzen Europas illegal zu überwinden. So unmenschlich eine solche Maßnahme erscheinen mag. Das ist der einzige Weg, die von Ihnen heraufbeschworene Katastrophe zu stoppen. Sie sind nicht zur Bundeskanzlerin Deutschlands gewählt, um dem Papst Konkurrenz zu machen, sondern für Recht, Ordnung und eine gedeihliche Entwicklung in unserem Land zu sorgen.
Schaffen Sie bitte schnellstmöglich ein modernes europäisches Einwanderungs- und Asylgesetz, schreiben Sie dabei fleißig von Ländern ab, die ihre Grenzen mehr im Griff haben, als Deutschland und Europa und bitte lassen Sie jedem europäischen Land selbst entscheiden, ob und wie viele Flüchtlinge sie aufnehmen wollen.
Deutschland soll weiter Flüchtlinge aufnehmen, doch nur diejenigen, die wirklich integrationswillig und -fähig sind. Das muss zumindest heißen: Wer nach 2 Jahren keine vielversprechenden Fortschritte bei seinen Deutschkenntnissen aufweisen kann, muss einem anderen Asylsuchenden, der besser motiviert ist, Platz machen. Und wer nach 4 Jahren Deutsch noch nicht ausreichend beherrscht, muss ebenfalls wieder außer Landes verwiesen werden.
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Re: Flüchtlingspolitik- wie ich sie heute sehe

Beitragvon kashiraja am Di 12.01.2016 13:08

Da Gutmensch heute den Status eines Wortes erlangt hat, das man offiziell nicht mehr benutzen darf und ich nicht einsehe warum, meine Stellungnahme dazu:

Das ist wieder mal eine intellektuelle Keule, mit der man umherschwingt. Die meinen, wenn sie mit Worten ein wenig jonglieren, dann leisten sie etwas für die Integration und den Frieden in unserer Gesellschaft. Das baut nur neue Barrieren auf. Ich kann nur wiederholen: Tut was!
Diese Art von Zeremonie, kurzerhand etwas als Unwort zu brandmarken, wahrscheinlich, weil man selbst damit gemeint ist, empfinde ich als Höchstmaß von Arroganz.
Da das Wort Gutmensch genau das ausdrückt, was ich empfinde, wenn ich es sage: gutmütige Menschen, die nur ein bisschen naiv sind, sich also über die Konsequenzen ihres Verhaltens nicht bewusst sind, werde ich es weiter verwenden, allerdings immer die Erklärung mitgeben, damit man mir nicht hinterrücks so leicht was anhängen kann. Bei mir schwingt da nämlich kein Hass mit, wie das heute unterstellt wird, sondern nur ein bisschen Mitleid und Sorge. Denn zu viele Menschen in Deutschland scheinen erst aus Schaden klug zu werden.
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Re: Flüchtlingspolitik- wie ich sie heute sehe

Beitragvon kashiraja am Di 12.01.2016 14:29

Hallo Henryslife,
ich würde sagen, komm in zwei Jahren hier noch mal vorbei und urteile dann. Heute darüber zu streiten, ob sich mein Handeln für einen Kriya-Yoga geziemt, ist relativ müßig.
LG
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Re: Flüchtlingspolitik- wie ich sie heute sehe

Beitragvon parvati am Mo 18.01.2016 18:58

natürlich gibt es das Gute, dennoch sind im Namen des guten oft die größten heucheleien zu finden...ES IST NICHT ALLES EINS und MUSS ES AUCH NICHT SEIN, Das ist wahre Würdigung eines ANDERS was mir aber gar nicht gefällt ist, wenn man von dem anderen erwartet er müsse sich für dies oder das was MEIN EGO ihm schenken will, zig mal bedanken und auf die Knie gehen...das setzt EIGENES FALSCHES SEHEN, also die eigene GEISTESVERBLENDUNG vorraus.
Natürlich kamen die Flüchtlinge mit Ewartungen zu uns, und diese waren und sind auch teilweise realitätsfremd.

DIe FRAGE die man sich eher mal stellen sollte, was ist wirklich das beste für die Flüchlinge aber AUCH für alle anderen Völker der Welt?
Der durchschnittliche mensch ist geprägt durch seine Kultur, hängt an seinem Heimatland und seiner Familie
Da wäre es für die Flüchtlinge das beste man würde kriegsfreie Zonen in ihrem eigenen Land errichten und dafür sorgen dass sie in ihrem eigenen Land wieder glücklich werden können. Da würde jeder Flüchtling wieder wirklich jubeln und ein Flüchtlingskind müsste nicht aus unangebrachter Dankbarkeit und falsch verstandener Hilfe Angela heißen sondern würde einen Volkesnamen tragen. Leider oder was in meinen Augen viel wahrscheinlicher ist..wurde diese Phase der Möglichkeit seit 2010/11 bewusst verschlafen und wenn man mal genau auf die Brandherde sieht mischten bei den Krisen immer die Großmächte mit. Es geht eben wie allzu oft immer wieder nur um Macht und Kontrolle wahre Menschlichkeit geschieht meist dort wo sie auf keiner Kontrolle sondern auf Vertrauen basiert. und das gelingt nur in einer echten Partnerschaft eben auf ebenbürtiger gleicher menschenwürdiger Ebene.

wir sollten lieber das beste aus der Kulturvielfalt machen und uns dort an ihr erfreuen wo sie auf natürlichem und heimatlichem Boden gedeihen kann und Flüchtlinge eher als Gäste betrachten, die auch gerne wieder in ihr Heimatland gehen wollen, sobald der Kriegskonflikt global und mal weitestgehend menschlich gelöst ist.
Integration ist Illusion wenn sie nicht die reine Absicht, sondern der eigentliche Auslöser einer Menschen- Bewegung getrieben von Änsten, Wünschen, Illusionen war

Allenfalls gibt es nur eine Gewaltverschiebung..und im Namen des vermeintlichen Terrors und dem Spiel vermeintlicher Ängste werden die besten Geschäfte gemacht
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