Medjugorje – ein großer Gewinn

Pilgerstädten, Ashrams, Kraftorte aller Art

Medjugorje – ein großer Gewinn

Beitragvon kashiraja am Di 19.10.2010 15:14


Meine diesjährige Pilgerreise hatte Medjugorje, das Pilgerzentrum in Herzegonwina, welches inzischen Fatima und Lourdes mindestens vergleichbar ist, zum Ziel. Dort erscheint die Gottesmutter seit 1981 und die Geschichte ist sehr faszinierend.

Ich genoss zwar gleich das lebendige spirituelle Leben dort. Vor allem die heiligen Messen, die dort gefeiert wurden und während derer ich i.d.R. meditierte, waren so schöne Erlebnisse, dass ich meist für mehrere hintereinander blieb.

Doch reiste ich mit gehöriger Skepsis an. Der Reichtum, der in diese arme Ecke Europas aufgrund der „Erscheinungen“ eingekehrt war, machte mich auch vor Ort stutzig. Ein Gespräch mit einem indischen Franziskanerpater aus England machte mir dann auch deutlich, dass gar nicht alle Anwesenden so hinter der Echtheit dieses Phänomens stehen. Inzwischen ist mir auch klar warum: Der Papst und viele Oberen der Kirche sind nicht bereit für Medjugorje ihre Hand ins Feuer zu legen. Es gibt auch glühende Gegner, die behaupten, Medjugorje sei ein groß angelegter Betrug. Dieses Gespräch mit dem Inder aus Kerala hatte zum Ergebnis, dass ich noch reservierter wurde und ich wollte nach drei Tagen bereits mit der Absicht zu Hause in Deutschland meine Recherchen durchzuführen und nicht hier meine Euros für Literatur dazulassen, wo die 6000 anwesenden Pilger schon genug Geld ausgaben, abreisen. Nicht einmal den Erscheinungsberg war ich hoch gelaufen. Was sollte das auc? Gott ist doch überall.

Als ich dann am dirtten Tag mittags nach Mostar weiterfahren wollte, wurde ich durch einen sonderbaren Zufall aufgehalten, so dass ich mich entschied noch die internationale Messe und die Gebete am Abend dazubleiben.

Als ich dann schon bei Nacht losfuhr, zeigte sich bald, dass mit meinem Auto etwas nicht in Ordnung war, so dass ich es nach 6 km abstellen musste. Da stellte sich auch heraus, dass ich die falsche Richtung eingeschlagen hatte. Am nächsten Tag konnte mir ein Mechaniker aus Medjugorje recht schnell helfen. Die Lichtmaschine war kaputt und er reparierte die Sache ganz unkompliziert, indem er aus einem seiner vielen Schrottautos eine Lichtmaschine aus- und bei mir einbaute.

In der Nacht bei meiner Meditation war es mir schon gekommen, dass Maria mich sehr wahrscheinlich zurückrief, da ich meinen Besuch bei ihr noch nicht ganz abgeschlossen hatte. Ich besuchte also die restlichen Messen des Morgens noch und machte mich dann auf zum Erscheinungsberg. Dort am Aufgang überkam mich dann auch die Überzeugung, dass ich, nachdem ich für die Reparatur schon 50 Euro ausgegeben hatte nun auch etwas für Literatur über die Erscheinungen dalassen könnte. So kaufte ich mir zwei Videos und drei Bücher, wobei eines „Der Ruf der Muttergottes aus Medjugorje“ von VASILJ, ZUCCARINI, Mirjana Stanislava, eine schlichte detaillierte Darstellung der Vorgänge, ein Glücksgriff war. Auf meiner Weiterreise las ich nun eifrig in diesem Buch und erkannte (wie auch später bei meinen weiteren Recherchen) klar, dass das kein Betrug sein konnte, dass vielleicht einzelne Kritikpunkte gerechtfertigt seien, dass aber v.a. die Kirchenhierarchie nicht im Stande war von ihrem hohen Ross herabzusteigen, nur ihre Machtposition und einige verbohrte Ansichten nicht aufgeben konnte (So wird z.B. als klares Indiz für einen Betrug die von den Sehern bezeugte Aussage Marias, alle Religionen seien vor Gott gleich, genommen.) und so - ähnlich wie damals die Pharisäer bei Jesus - das Licht nicht erkennen, das in die Welt scheint.

Was bleibt mir: Ein inniges Verhältnis, das ich zu Maria knüpfen konnte und das mein Leben bereichert und mein Wille auch andere auf das Große aufmerksam zu machen, was dort in der Begegnung von Himmel und Erde stattfindet.
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