Meine persönliche Bücherliste

Hier können Bücher jeder Art vorgestellt und diskutiert werden

Meine persönliche Bücherliste

Beitragvon kashiraja am Do 12.11.2009 12:11

Hier will ich nach und nach alle spirituellen Bücher auflisten, die ich gelesen habe und die ich auch weiterempfehlen kann.

Es waren natürlich nicht nur Bücher, die mich weitergebracht haben. Doch waren sie für die Verarbeitung von Erlebtem hilfreich und sie gaben Impulse für neues Handeln. Wobei die höchste Form des Handelns für mich die Meditation ist.

In meiner atheitischen Phase hab ich Karl May, Geschichts- und naturwissenschaftliche Bücher wie die von Hoimar von Ditfurt, wie "Im Anfang war der Wasserstoff" gelesen. Was für mich damals tiefere Gedanken waren, trug ich in kurzen Sätzen in ein kleines Büchlein ein.

Es war etwa 2 Monate von meinem 18 Geburtstag, dass ich beim lesen eines Buches (soweit ich mich erinnern kann mit dem Titel "Tod wo ist dein Stachel") entschied, dass es doch einen Gott geben müsste. Das beseligende Gefühl welches das bei mir für einige Tage auslöste, nannte ich "Erkenntnisgefühl".
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J.E. Charon: Tod wo ist dein Stachel?

Beitragvon kashiraja am Di 04.05.2010 20:43

Dieses Buch "Tod wo ist dein Stachel?" hab ich heute zufällig wiederentdeckt.

Der Untertitel lautet: "Die Unsterblichkeit des Bewusstseins".

Autor: Jean E. Charon, 1979 in Frankreich erschienen, 1983 ins deutsche übersetzt.

Ich habs im September des Jahres erworben (weiß noch genau wie) und ich glaube nicht ganz gelesen. Es versucht die Existenzfragen, woher bei der Geburt und wohin nach dem Tod mit viel Physik zu erklären und kommt zu dem Schluss, dass wie jede einzelne Zelle die gesamten Erbinformationen eines Menschen enthält, jedes Elektron alle Informationen des Geistes vom Urknall bis zum Jetzt enthält. Damit will er die Weiterexistenz des Bewusstseins nach dem Tod beweisen.

Das ist ein interessanter Ansatz und brachte mich, der ich damals viel in physikalischen Gesetzen dachte, zumindest zum tieferen Nachdenken. Aber natürlich fehlt da noch sehr viel bis zu den weit gediehenen Erklärungen des Vedanta die uns Yogananda auf angenehme Weise in seinen Büchern vermittelt.

Das Buch selbst ist relativ trocken, deshalb hab ich es wohl nach Erhalt wichtiger Denkanstöße beiseite gelegt.
Zuletzt geändert von kashiraja am Di 04.05.2010 22:06, insgesamt 2-mal geändert.
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Guardini: Der Herr

Beitragvon kashiraja am Di 04.05.2010 21:21

Dann hab ich heute noch ein weiteres Buch wiederentdeckt, das mich 1984 tief berührte:

Romano Guardini, Der Herr, Über Leben und Person Jesu Christi.

Guardini war Theologe. Aus dem Buch spricht eine tiefe Verehrung Jesu Christi. In der Zeit zwischen Abitur und Zivildienst hab ich darin öfter gelesen. Als ich in Haus und Garten allerlei notwendige und überflüssige Arbeiten zu verrichten hatte, stahl ich mich öfter mal in eine Ecke um ein Stückchen weiterzulesen (nur so konnte ich so viel Theorie verkraften). Ich weiß noch, dass ich in den Gottesdiensten öfter an Jesus als einen Angeber gedacht hatte, weil er behauptete, man könne den Tempel niederreißen und er würde ihn in drei Tagen wieder aufbauen. Bei Guardini fand ich die Erklärung, dass mit dem Tempel nicht der jüdische Tempel, sondern sein eigener Körper als Tempel Gottes gemeint war. Und das hatte er ja mit seiner Auferstehung vollbracht. Da stand ich dann ziemlich beschämt da.

Dieses 650seitige Werk hab ich auch nicht zu Ende gelesen.

Guardini hatte ich auch 1984 mal in einer Fernsehsendung gesehen. Er war ein ganz bescheidener sogar schüchterner Mensch.
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Erich Fromm: Die Kunst des Liebens

Beitragvon kashiraja am Di 04.05.2010 22:22

Dieses Buch las ich im Sommer 1982 oder 83. Damit begann ich das Phänomen Liebe, das ich bis dahin nur in der Form von Liebe zu einem Menschen anderen Geschlechts kannte und dem ich oft mit großen Schmerzen unterworfen war, etwas rational zu untersuchen. In dem Buch werden verschiedene Arten von Liebe unterschieden: die Mutterliebe, Liebe zu Freunden, etc. Das war für mich neu, dass man so etwas auch Liebe nennen konnte. Dies Buch hat mich auch tief bewegt und irgenwie hatte ich das Gefühl, dass ein Mensch, der so etwas schreibt eigentlich nicht sterben könne. Da schien meine spirituelle Vorbelastung und Neigung schon ganz klar durch.

Dem Phänomen Liebe spürte ich auch später noch mit Büchern von Lauster nach. So richtig kam ich aber zu keinem Verständnis davonh. Erst meine Intuition durch Meditation stillte meinen dahingehenden Erkenntnisdrang.
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Thorwald Dethleffsen: Schicksal als Chance

Beitragvon kashiraja am Mi 12.05.2010 16:41


In der Zeit, als ich mich immer mehr vom Katholizismus abwandte, weil ich wissen wollt was es sonst noch alles gibt und eine Antwort auf die vorhandenen Vielfalt suchte, kam mir dieses Buch im Oktober/November 1984 in die Hand. Das ist ein Rundumschlag in esoterisches Denken und esoterische Disziplinen. Ich war tief beeindruckt und kaufte gleich 5 Exemplare, die ich damaligen Bekannten und Familienmitgliedern schenkte (dort zeigte es aber keinerlei Wirkung). Nachdem ich das Buch gelesen hatte, stand für mich fest, dass es Reinkarnation gibt. Das stellte mein eigenes Denken und Grübeln auf eine ganz neue Basis.
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Jaspers: Maßgebliche Menschen

Beitragvon kashiraja am Do 22.09.2011 16:20

Im ersten halben Jahr meines Zivildienstes las ich mehrere Bücher: eine Lutherbiographie, eine Biographie über Mohammed, eine Biographie zu Gandhi, ein Buch aus dem chinesischen Taoismus: Pflege des einen, ein Buch zu Yoga, Bücher von Rudolf Steiner.

Besonders Jaspers: Maßgebliche Menschen, brachte mir aber einen Erkenntnisschub. In den Buch werden die Leben von Jesus, Sokrates, Buddha und noch einem herausragenden Menschen aus einer anderen Kultur verglichen. Die Philosophien und Lebenseinstellungen ähneln sich sehr stark. Die Entwicklung zu dieser Art von Mensch schien mir also als etwas universelles. Der erste Schritt zur Gleichwertigkeit der Religionen und Lösung aus dem Katholizismus und Christentum, wie es im Westen gelehrt wird...
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Elisabeth Haich: Einweihung

Beitragvon kashiraja am Do 22.09.2011 16:38

Dieses Buch bekam ich in die Hand als Vorbereitungslektüre auf die eigentlich wichtigen Bücher, die ich von einem Zivikollegen im Altenheim St. Monika Stuttgart/Neugereut bekommen sollte, sobald ich dieses Buch (und noch ein weniger interessantes) gelesen hätte. Das Buch beeindruckte mich stark. Es ist zurecht heute immer noch ein viel gekaufter Klassiker.
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Re: Meine persönliche Bücherliste

Beitragvon Yogibär am Mo 21.05.2012 12:09

Hallo Kahiraja! Vielen Dank für diese tolle Bücherliste. Ich bin immer auf der Suche nach Büchern, die mich intellektuell herausfordern, meine eigene Lebenseinstellung hinterfragen lässt und neues Wissen und Weisheiten gewinnen lässt. Ich werde mir auf jeden Fall ein paar der von dir genannten Bücher zulegen und durchlesen. Danke für die Tipps!
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Re: Meine persönliche Bücherliste

Beitragvon Kiria am Di 22.05.2012 18:38

Ich empfinde religöse Schriften aller Art als spitituelle Reise, allen vorran natürlich die Schriften der großen und etablierten Glaubensrichtungen. Sie alle setzen sich mit dem Wesen des Menschen und dessen Platz und Leben in dieser Welt auseinander.
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The unveiled Mysteries, The Magic Presence

Beitragvon kashiraja am Mo 10.02.2014 12:34

Dieses Buch erhielt ich von einem Co-Zivi (Zivildienstleistenden). Es ist der erste Band einer Reihe von Büchern der sogenannten "I AM"-Activity, einer religiösen Organisation aus den USA. Dieses Buch habe ich sehr intensiv studiert, schon alleine aus dem Grund, weil ich damals noch Schwierigkeiten hatte, englische Bücher zu verstehen. Nach den ersten paar Seiten kommt in dem Buch schon eine Meditationsanleitung, die ich mir zu Herzen genommen habe und seither meditiere ich.

In dem Buch geht es um die Erfahrungen eines Amerikaners der am Mount Shasta einen aufgestiegenen Meister trifft und von ihm unterwiesen wird.

Der Nachfolgeband "The Magic Presence" spinnt die Geschichte weiter. In Rahmen einer nicht uninteressanten Handlung wird spirituelles Wissen vermittelt. Weil ich mich auf diese Werke sehr konzentrierte (was Vergleichbares hatte ich noch nicht kennengelernt, das ganze hatte für mich den Nimbus des Heiligen) hat es mich tief geprägt. Was darin zu lernen ist, besitzt auch Gültigkeit für die Ewigkeit.
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Die "Fiori" (Blümelein) von Franz von Assisi

Beitragvon kashiraja am So 07.09.2014 14:26

Mein Religionslehrer vom Gymnasium veranstaltete jedes Jahre zu Ostern in der Karwoche eine Assisi-Fahrt. Während der Schulzeit hatte ich keine Zeit und war auch noch nicht bereit. Nun, ein Jahr nach dem Abitur, bekam ich über meine Schwester einen Platz im Bus und ich bereitete mich mit den "Fiori" von Franz von Assisi, eine Sammlung der Wundergeschichten um den heiligen Franz auf die Reise vor.

Es gelang mir tief in den Geist von Franz und die Landschaft von Assisi einzutauchen und verbrachte eine herrliche Zeit im Kreis von lieben Menschen.
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Die "I AM"-Discourses von Saint Germain

Beitragvon kashiraja am So 07.09.2014 14:47

Was mich aber dann grundlegend für mein Leben geprägt hat, sind die "I AM"-Discourses von Saint Germain, dem dritten Band der Saint Germain Series. Das Buch empfand ich noch mehr als "Unveiled Mysteries" und "The Magic Presence" als von einem anderen Stern. Ich hatte das Gefühl, als spräche da wirklich jemand von einem ganz anderen Standpunkt aus, von einem der Einsicht und des Wissens, wie ich das noch nie gehört oder gelesen hatte.

Das war im Mai 1985. Das Buch wurde mir unter der Hand von Martin A. im Altenheim St. Monika Stuttgart-Neugereuth zugesteckt. Öffentlich gab es die Bücher noch nicht zu kaufen. Alles hatte den Nimbus des Geheimnisvollen und man fühlte sich schnell einem auserlesenen Kreis zugehörig.

Heute kann man sich die PDF's der drei Bücher kostenlos aus dem Internet herunterladen ...
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Phylos der Tibeter: Hier teilt sich der Weg

Beitragvon kashiraja am Fr 19.12.2014 13:00

Neben den vielen Schriften der "I AM"-Activity, die ich in den nächsten Jahren las, wurde mir bei einem Aufenthalt in Shasta Springs ein sehr interessantes Buch empfohlen, A DWELLER ON TWO PLANETS von Phylos, 1894 erschienen. Darin geht es um das Leben eines Mannes nicht nur in der damaligen Zeit im Westen der USA sondern auch in einer seiner früheren Inkarnationen auf Atlantis. Dabei erfährt man viele gesellschaftliche, technische und wissenschaftliche Details.
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Ahrinziman. Eine seltsame Geschichte.2009

Beitragvon kashiraja am Fr 19.12.2014 14:01

Zeitlich passt dieses Buch nicht in die begonnene Reihenfolge, weil ich da im Augenblick dran lese. Vom Charakter her ist es jedoch vergleichbar mit dem letzten über Atlantis. Dieses Buch wurde ebenfalls am Ende des 19. Jahrhunderts erstmalig veröffentlicht und zeichnet sich ebenfalls dadurch aus, dass die physische Lebenssphäre keine Begrenzung darstellt. Zum Teil überaus spannend wird aus der hellsichtigen Ich-Perspektive die Geschichte einer Seele erzählt, die Jahrhunderte vor Christi Geburt in Persien als uneheliches Kind des Königs geboren wird, bei Schäfern aufwächst, den Thron zurückgewinnt und nach der Ermordung die höheren Daseinssphären durchstreift ...
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